• Liebe Leselupe-Mitglieder,

    das Forum "Lust und Liebe" wird am 26.05.2022 deaktiviert werden. Ab sofort sind schon keine Neuveröffentlichungen mehr möglich. Alle Inhalte aus diesem Forum werden ebenfalls am 26.05.22 deaktiviert und damit für alle Leser, Mitglieder und Autoren unsichtbar. Falls Sie Werke in diesem Forum veröffentlicht haben, sichern Sie sich diese bitte vor dem 26.05.22 z.B. auf Ihrem lokalen Computer.

    Hintergrund: Suchmaschinen stufen Websiten mit erotischen Inhalten (dazu gehören auch erotische Texte) als teilweise problematisch und altersbeschränkt ein. Das hat deutliche (und negative) Einflüsse auf die Platzierungen von Websiten wie der Leselupe innerhalb von Google und Co. und damit auch auf die Besucherzahlen und Werbeeinnahmen.

    Viele Grüße
    Das Leselupe-Team!

neophyten (Gedichte)

Liebe Lupianer,

im August 2020 erschien mein Gedichtband „neophyten“ beim Mitteldeutschen Verlag.

In seinen neuen Gedichten führt Rackwitz in sieben Anläufen samt Auf- und Schlusstakt zu den Gebresten der Kindheit, er nimmt die Vertreibung aus dem Paradies ins Visier, die Frage nach Sinn und Erfüllung in der Liebe, das Wesen der Zeit. Einem Bestiarium in der Mitte des Bands folgt ein großer Trauergesang, der als einer von zwei Sonettenkränzen die Achse dieser hochsouveränen, in ihrer Verve und Kunstfertigkeit bestechenden Sammlung ergibt.

Weitere Infos findet ihr unter:


lG
Thomas
 

Patrick Schuler

Foren-Redakteur
Teammitglied
ist was dran, ich kenne deinen skizzenhaften aufbau, aber die meisten werden mit dir als autor nichts mehr anfangen können. insofern zielt die werbung ohne leseprobe ins leere...

stell doch nochmal was ein, es wird doch sicher ein gutes gedicht geben, dass es nicht in den band geschafft hat?.
 
Hi ihr beiden,

ja, bin schon eine Weile nicht mehr in der LL aktiv gewesen und finde Patricks Einwand gut. Daher hier eine kleine Leseprobe aus dem aktuellen Band:

XIV

was uns verbindet? viel zu viele risse …
was, wenn das kind in dir zum kannibalen wird,
ein massenmörder, schwarzes loch der geldabflüsse?
seit meiner kindheit hab ich mich verirrt.

was wenn das kind, du riechst so usambara,
aus liebe eros stürzt von dessen thron?
kaum größer als ein sandkorn der sahara –
das kind in dir ein heimlicher spion ...

du sagtest nichts, so nahm ich dich beim wort.
wir schwiegen einfach alles von der seele.
dir schien das kind so nah wie mir das licht.

ob liebe hilft? das einssein zieht uns fort.
unglaublich, wie ich mich an dir verzähle.
es heißt, der liebe traue eros nicht.

lG
Thomas
 
G

Gelöschtes Mitglied 21884

Gast
Doch, mir ist Thomas Rackwitz durchaus bekannt; 'kenne' ihn aus verschiedenen Lyrikwettbewerben, die er erfolgreich abschließen konnte (etwa Bubenreuther, Lorbeer, Lyrikmond). Seine Texte erinnere ich als etwas zu dick, überladen, schwer zugänglich, zitatenreduziert (was natürlich immer relativ ist).
Das hier eingestellte Sonett zeigt aber deutlich, dass er vorzüglich sein Sprach/Handwerk beherrscht!

Béla

Also: Hallo Thomas, schön wieder von Dir zu hören/lesen!
 


Oben Unten