Traum-Tag-und-Nacht-Buch

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Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
In letzter Zeit träume ich sehr viel, wache oft auf, staune über den Traum und vergesse ihn wieder.
Einige Sequenzen merke ich mir zwar, aber nur kurze Zeit.
Die Träume fühlen sich bis kurz vor dem Erwachen ziemlich echt an.
Ich schreibe jetzt die Träume auf und entstehende oder entstandene Lücken fülle ich nach bestem Wissen und Gewissen, es wird jedoch fragmentarisch bleiben.

Ich bin am Erwachen. Ich liege in einem Bett. Ich muss aufstehen. Mitten in der Nacht. Ach ja, ich bin plötzlich einberufen worden und befinde mich in einer Sammelstelle in Haselbach, in einem Feldbett. Schnell anziehen. Was ist eigentlich los? Warum bin ich einberufen worden? Ich grüble. Ich gehe in ein Zimmer, wo die Vorgesetzten schon auf mich warten. Andere, schon in Uniform, drängeln herum. Ich soll meine Unterlagen abgeben, habe aber das meiste vergessen. Der Offizier und ein Zivilist sehen mich an und sagen, dass ich nicht gebraucht werde. Ich verlasse das Zimmer in einem Schwebezustand zwischen Schlafen und Wachen. Ich erwache im Haus meiner Großeltern. Sie sagen, ich müsse jetzt los, wieder nach Hause. Ich erzähle, dass ich eine merkwürdige Einberufung erhalten hätte und dass ich völlig müde und k.o. sei. Meine Oma kocht Kaffee, ich spüre den Duft und erwache in meinem Bett.
Meine Großeltern sind schon lange tot.
Ich stehe auf, bereite das Frühstück für meine Frau, die Urlaub hat, und mich - und ziehe mich an.
Nach dem Frühstück beantworte ich einige Einträge in der Leselupe und beschließe, ein Traum-Tag-und-Nacht-Buch zu schreiben. Jetzt schicke ich den ersten Eintrag los.
Es schreibt.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Wegen Schnarchens gegen Sechs aus dem Schlaf gerissen, konnte ich zunächst nicht mehr einschlafen, dann begann eine Art rekursiver Traum zwischen dreiviertel Acht und halb Neun: Meine Frau weckte mich und ich stand auf, merkte, dass ich träume und meine Frau weckte mich und ich stand auf und erwachte und stand auf.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Sehr müde machte ich seit langer Zeit Mittagsschlaf.
Ich legte mich gegen halb Zwei ins Bett und schlief bis gegen halb Fünf, dann wachte ich auf.
Ich träumte sehr lange, einen Zeitraum einiger Tage, kann mich aber nur an Teile erinnern.
Ich hatte grüne Sachen an und wir fuhren auf einem relativ kleinen Schiff über eine See auf eine Insel.
Ich war, ohne es zunächst wahrzuhaben, eine Art Superkräfte, das zeigte sich daran, dass ich die Ausstattung des Traums verändern konnte, allerdings nicht komplett. Zum Teil bestimmte der Traum mich.
Auf der Insel gab es eine Burg mit langen Gängen. Es gab ein Festmahl, anschließend sah ich mich zusammen mit einem Freund, der ebenfalls grüne Sachen anhatte, um. Wir gingen durch die Gänge und betrachteten durch die Fenster die Gegend. Vor der Burg war offensichtlich ein Teich und darauf konnte man eine Insel mit einer Burg erkennen, die unserer ähnelte.
Mein Begleiter hatte Angst. Ich sagte, wir müssten weitergehen. Wir gingen in einen Seitengang. Plötzlich wurde es steil. Wir rutschten. Wir kamen in eine Art Kammer - alles in schemenhaftem Grün.
Ich wurde gefesselt und an eine Wand gekettet, wie auch mein Begleiter, der große Angst hatte. Ich beruhigte ihn, ihm würde nichts geschehen. Jetzt traten meine Superkräfte in Kraft. Ich befreite mich von den Ketten, ohne zu wissen, wie. Dann befreite ich meinen Begleiter, wir gingen durch eine Tür in der Wand und kamen in einen Park. Überall wuchs und grünte es.
Wir gingen zu einem Boot, und ich sah die Insel in der Ferne und begann zu erwachen, schlief aber wieder ein.
Mein Begleiter war weg. Mit dem Schiff, auf dem ich nunmehr allein war, gelangte ich auf die Insel.
Dort wieder, wie gehabt, eine Burg.
Die Burgfrau empfing mich und verschwand, sie löste sich auf. Ich ging durch einen der Gänge und wie gehabt, rutschte ich nach unten in ein Zimmer. Der Raum machte mir diesmal Angst und ich sah mich um. Da war ein Gefangener. Ich befreite ihn und wir gingen weiter. Meine Jacke hatte extrem weite Ärmel und ich trug eine extrem große Kapuze. Wir gelangten in einen seltsam zerrissenen Raum und wurden gefangen und angekettet. Ich sagte dem anderen, uns würde nichts geschehen.
Wieder konnte ich ihn befreien, er lief voraus und stürzte in einen Abgrund. Ich konnte noch dafür sorgen - mit meinen irgendwie gearteten Superkräften, dass er weich fiel, kam aber nicht heran. Der Gang war steil und dunkel. Ich kam auf einen weiteren Gang und wurde von einer Bande gefangen. Man versprach mir, mir würde nichts geschehen. Ich wurde an die Wand gekettet, kam aber frei. Die hatten gelogen. Ich befreite mich und zog los, um den anderen zu befreien. Ich stieg in das Boot und wachte schwitzend auf. Es war halb Fünf.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo, Elke, danke für den Zuspruch. Ich habe aber erst mal einiges aufgeschrieben. Ich habe gestern im Garten begonnen, auch ältere Träume zu beschreiben, die aber viel Vager sind.

Ich habe das Gefühl, ich hätte in meinem heut, lange Gedichtigen Traum gedichtete aufgesagt, die ich nicht kannte, kann mich aber an Details nicht erinnern.
 

DocSchneider

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich lese das hier leicht sprachlos. Finde ich mutig und offen, seine Träume aufzuschreiben.
Ob sie jemand deutet?
Ich lese gerne weiter mit.
Immer auf der Suche nach einer Mütze Schlaf grüßt
Doc
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Das Hauptproblem: Nach dem Aufwachen vergesse ich Details sehr schnell. Und die Träume finden in allen Dimensionen statt: Bilder, Düfte, Geräusche, intensives Nachdenken.
 

DocSchneider

Foren-Redakteur
Teammitglied
Das ist normal, dass Du das nicht mehr weißt.
Aber an erstaunlich viel erinnerst Du Dich noch.
Düfte und Geräusche sind ungewöhnlich.
Ich finde es ganz schrecklich, im Traum zu weinen.
LG Doc
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich wachte gegen 5 Uhr auf und dachte, Mist, jetzt kann ich nicht mehr einschlafen. Dann schlief ich aber wieder ein. Mein Traum begann damit, dass ich eine neue Arbeitsstelle im Raumfahrtzentrum in Jena begann. Der Chef war ein junger, freundlicher Herr. Es war eine Aufgabe im Konstruktionsbereich, und wir flogen teilweise weit durch den Kosmos, teilweise waren wir in Jena. Ich wohnte in einem großen Hotelzimmer mit einer großen Dusche.
Mit einer sehr großen Dusche.
Bei der Heizung im eigentlichen Hotelzimmer war ein Ventil defekt. Ein Wasserstrahl spritzte auf das Parkett. Anfangs schaltete ich die Heizung ab, später nicht mehr.
Ich fuhr oft nach Hause (flog nach Hause in einer Art Rakete, das wurde von meinem Traum meist übersprungen, weil ich dann schlief.)
Im Traum waren die Zimmer alle freundlich und rundeckig in einer Art Colani-Stil.
Leider wurde ich plötzlich entlassen.
Ich war wieder zu Hause in Dresden. Meine Frau war sehr traurig. Ich hatte ein seltsames Motorrad gekauft, es sah aus wie ein Moped „Essi“ (S2), war aber extrem kräftig, und ich machte mir Sorgen, weil ich fuhr, ohne dass ich eine Fahrerlaubnis hatte.
Ich begann zu studieren. Am Eingang der TU war ein sonderbares Waschbecken, eine Art Fußboden, der verschluckte, was man daraufstellte, und dann gab er das gesäuberte Teil wieder heraus.
Jemand schüttete Säure drauf. Ich sagte: Das kannst du doch nicht machen!“
Aber der Boden schluckte die Säure und Wasser kam heraus.
Ich stand zu Hause gerade unter der Dusche, da kam mein früherer Chef zu Besuch. Es war ein längeres Gespräch, aber ich erinnere mich nur an den Abschluss. Er sagte etwas, und ich antwortete: „Ja, das ist der Kapitalismus.“ Er meinte: „Aber ihr habt das ja alle gewollt.“ Ich stritt mit ihm und er ging fort. Meine Frau schimpfte, weil ich über Politik gesprochen habe.
Jedenfalls setzte ich mich auf das Motorrad und fuhr bzw. flog los und wachte auf.
Das Bett war nass von Schweiß.
Der Traum war merkwürdig mosaik-förmig strukturiert. Einige Teile träumte ich mehrmals, aber abgewandelt, wie in einem Kaleidoskop.
Die Arbeitsaufgabe: Ich erinnere mich nicht, und der Traum blendete immer weg, wenn ich mit der Arbeit begann.
Der Ort, of Raumschiff oder Arbeitsplatz auf der Erde, vermischte sich in einigen Versionen.
Vom Gefühl her wiederholten sich einige Abschnitte ungefähr dreimal.
Der Traum lief ab wie in einem Film, war also weitgehend vorbestimmt, ich hatte aber Einfluss und merkte auch zeitweise, dass ich träumte.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Der Strom war ausgefallen und es wurde dunkel.
Ich setzte neue Strommasten, solche oberirdischen.
Am Anfang waren sie normal, dann wurden sie länger und schmaler, am Anfang aus Holz waren sie später aus anderem Werkstoff, aber das war verschwommen. Ich erinnere mich nur an recht leuchtende Farben, ich glaube, es waren rote Lichtmasten.
Ich setzte mich an mein Notebook, um zu schreiben, da merkte ich, dass der Bildschirm eingestaubt war.
Als ich den Staub abwischen wollte, war es eine Art Schleimschicht, ich wischte und wischte, hatte Angst, dass ich den ganzen Computer wegwischen würde, aber ich stieß dann auf eine harte Schicht aus Glas. Die Schicht wuchs und wurde dicker, am Anfang nur ein Millimeter, war sie dann im Zentimeterbereich, und ich schabte sie mit einem Wischtuch ab, dass ich über die Hand gespannt hatte. Als ich fast mit Reinigen fertig war, wachte ich auf.
Mein linkes Bein tat weh, (da habe ich auch eine Achillophyllie und hatte Thrombose).
Es war blau verfärbt.
Wie immer beim Aufstehen schmerzte die Sehne.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich habe lange und ausgiebig geträumt, hauptsächlich von Kino in Haselbach und Steinach, mein Opa hat bis 1972 in Haselbach ein Dorfkino betrieben.
Außerdem Wintersort, endlos auf Skipisten unterwegs, Abhänge hinunter.
Die Details habe ich vergessen, ich habe es nicht sofort aufgeschrieben, sondern mit meiner Mutter telefoniert. In dieser Zeit entschwanden viele Details.
Ich bin nachts mehrmals aufgewacht.
Ich war auch mit meinen Großeltern unterwegs, die von dort stammen, und mit Freunden, die nie dort waren.
 

DocSchneider

Foren-Redakteur
Teammitglied
Das mit dem eingestaubten Computer kann tatsächlich nur ein Traum sein, denn Du bist täglich hier.
;-)
Sonst bin ich erstaunt, was und wie viel du träumst. Hilft dir das, die Träume aufzuschreiben?
LG Doc
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Es hilft jedenfalls, sich daran zu erinnern.
Und es ist wie ei Schnappschuss durch ein Schlüsselloch, ich vergesse auch die Träume sehr schnell.

Ich werde aber wiederkehrende Träume einstreuen oder solche, an die ich mich erinnere oder zu erinnern glaube.

Mit Computern arbeite ich ungefähr seit 1974.
Die ersten Programme waren Maschinencode am SER 2D auf Lochband.

Später BESM und Lochkarten.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich habe ausgiebig und lange geträumt, kam aber nicht dazu, es aufzuschreiben, denn ich schlief wieder ein, es war gegen 5 Uhr, und der Traum war weg - ich erinnere mich nicht mehr daran.
Das soll aber nicht davon abhalten, zu zeigen, dass zwar mein Kurzzeittraumgedächtnis schlecht ist, dafür aber mein Langzeittraumgedächtnis funktioniert.

Einer der frühesten Träume, an den ich mich erinnere, kehrte wieder, es war wie das Kreisen von Sternen. Es war in frühester Kindheit und ist heute nur vage. Es schien eine Zeit zu vergehen, dann wachte ich auf.
Dieser Traum kann eingebildet sein, denn aktiv erinnerte ich mich ungefähr mit vier oder fünf Jahren daran.
Ein anderer Traum beruhte wahrscheinlich auf dem Umzug nach Dresden.
Ich lag auf einer blauen Decke (die gab es wirklich, auch noch viele Jahre lang). Der Zug ratterte und fuhr vor sich hin.
Im Waggon brannte Licht und an der Decke war ein Hebel. ((Das muss dann eine falsche Erinnerung gewesen sein oder eine Realitätsverschiebung, ich denke es war für die Lüfterklappe. Und meine Mutter sagte, ich solle endlich schlafen. Die blaue Decke ist eine so reale Erinnerung, dass es auch tatsächlich so gewesen sein kann, und wir zogen nach Dresden, als ich drei Jahre alt war. Es war im Winter und draußen lag Schnee, das kam aber im Traum nicht vor.
Vor dem Haus, das eben erst fertig geworden war, klafften noch Löcher im Boden, und auch das war Realität. Über den Löchern (für Leitungen) waren Bretter, die sie abdeckten.
Vor dem Umzug war ich sehr traurig, weil ich von meinen Großeltern weg musste, aber meine Mutter versprach, dass wir sie regelmäßig besuchen würden und sie hielt ihr Versprechen. Es war 1957, denke ich.

Der Traum kam mehrmals wieder.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich habe wieder geträumt und erinnere mich an einiges.
Es ging schon einige Zeit im Traum, dass ich Arbeit hatte, und ich landete schließlich in einer Künstlertruppe.
Wir waren dann in einem Theater. Früh stellte sich heraus, dass fast alle krank waren. Man fragte uns, ob wir einpringen würden und wir sagten zu.Dann probten wir.
Der Regisseur saß aber völlig fertig in einem Nachbarraum.
Es war eine Art Tanztheater mit "My Fair Lady".
Wir tanzten auf der Bühne bei geschlossenem Vorhang und die Besucher würden nur die schatten sehen.
Ich sang "Es grünt so grün" und war fast am Ende, da hatte ich den Text vergessen. Ich improvisierte Scat-Gesang.
Ich war dann zu Hause, eine Doppelwohnung. An der Wand ein riesieges Regal, als ich ein Buch herausnehmen wollte, war Spielzeug drin.Es war das Zimmer meiner Tochter. Ich befürchtrtr schon, dass alle meine Bücher weg sind, aber mein Regal war in der anderen Wohnung. Das Spielzeug war beeindruckend. In einem Fach des Regals stand jeweils nur eine Sorte, darunter I Spy, für das ich mal übersetzt hatte.

Ich war wieder in der Bühne, kurz vor Beginn der Vorstellung wachte ich auf.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich träumte, meine Frau hatte einen Verkaufskiosk. Es war rund und leer, oder ich konnte nicht erkennen oder erinnere mich nicht, was drin war.
Aber wir bildeten mit großen Zeltplanen eine Art Zeltumhüllung in Jurtenform für ihn.
Transport in einem alten Dreirad-Lastwagen. (In der Realität kann ich ncht fahren, im Traum weiß ich es nicht genau, aber ich saß am Steuer, ehe ich ausstieg,
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich schlief lange und wachte im Halbschlaf immer mal auf, wollte mir unebdingt den Traum merken, und er wiederholte sich.
Ich sagte mir wesentliche Bestandteile auf, und der Traum änderte sich nur leicht.
Wir sind umgezogen und mein Vater half beim Renovieren und auch meine Großeltern waren da. Das ist bemerkenswert, weil sie schon lange tot sind.
Ich war mir bewusst, dass ich träumte, und ich wollte sie etwas fragen, aber ehe ich fragte, war ich wach.
Das Haus hatte mehrere Zimmer, und wir tapezierten es.
Ein Teil des Hauses war schon eingerichtet.
Bei jedem Halberwachen waren andere aus meiner Familie mit da.
Ich konnte alles im Zimmer gut sehen. Es war sehr schönes Porzellan da, die Möbel waren eher altmodsch, Stil der 60er Jahre, alles schön abgerundet.
Ich mag runde Ecken, die sind viel angenehmer als die heute modernen scharfen Kanten.
Aber eher Colani ins Spiel kam, schlief ich tief ein und erwachte erst gegen Neunuhrfünfzehn. Und ich hatte viel von dem vergessen, was ich mir merken wollte.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich habe wieder intensiv geträumt und alles vergessen. Es kann sein, dass es an den Tabletten liegt. Ich nehme jeden Tag abends eine, die soll Stimmungsaufhellend wirken. Jedenfalls kann ich wieder besser schlafen, ich wache noch drei- bis viermal nachts auf, schlafe dann gut ein. Vorher lag ich grübelnd wach im Bett.
Die Nebenwirkung: Ich bin nachmittags müde.

An einige frühere Träume kann ich mich aber gut erinnnern, obwohl sie Jahre zurückliegen.
Vor ungefähr zehn Jahren hatte ich mir bei einem Fahrradunfall den linken Arm gebrochen und er musste zusammengefügt werden. Dazu bekam ich Narkose.
Ich erinnere mich, dass ich noch zählte, als die Narkose begann, dann aber gleich weg war.
Und ich träumte.
Ich war in einem Steinbruch zusammen mit anderen und wir hieben Steine für Pyramiden. Der Steinbruch war in Bergen in der Nähe einer Wüste. Überall war Sand. Der Steinbruch war gut bewacht. Es war sehr anstrengend, die Steine zu behauen. Zusammen mit ein paar anderen versuchte ich zu fliehen. Wir flohen einen Berg hinauf über lange Gänge. Einer nach dem anderen wurde erwischt. Die Wächter waren mir dicht auf den Fersen. Der Gang war zu Ende. Hinter mir kamen die Wächter. Der Gang war zu Ende. Vor mir ein tiefer Abhang. Sehr tief und steil. Hinter mir die Wächter. Ich beschloss zu fliegen. Ich breitete die Arme aus und flog. Ich schwebte über das Tal und landete weich und erwachte im Aufwachraum. Der Arm hing in einer Schlinge, nicht in Gips. Es war ein Gilchristverband http://de.wikipedia.org/wiki/Gilchristverband (Wikipedia).
Fliegen hatte ich in einem anderen Traum gelernt, als ich etwa 10 Jahre alt war.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich kam von meinen Eltern zusammen mit meiner Frau. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt, aber ich konnte nur kurz bleiben. Ich musste weiter, zu einer Bewerbung. Ich fuhr in Richtung des alten Elektromat-Gebäudes, das heute mit zum Dresdner Flughafen gehört. Im Gebäude ging ich zum Paternoster und fuhr nach oben. Paternoster ist ein sich ständig in Bewegung befindlicher Fahrstuhl. Ich kam zu meiner alten Arbeitsstelle im obersten Stock. Aber sie war nicht mehr da. Ich erfuhr, dass ich in den Keller musste. Ich fuhr nach unten, in der Hand einen schweren Koffer. Das Einsteigen in den Paternoster war schwierig. Kurz vor dem Ziel verlor ich meinen Hut, einen weißen Stoffhut, er fiel herunter und ich ließ ihn erst mal liegen. Ich kam aus dem Paternoster und ging zu dem Raum, wo ich hinsollte, aber es war niemand da. Ich ging durch den Hinterausgang in den Hof. Der Hof war relativ groß und von vielen Pflanzen bewachsen, vor Allem aber von Tannenbäumen (Fichten). Ich wollte zurück, meinen Hut holen, hatte aber den Weg vergessen. Ich fragte jemanden, den ich traf. Er erzählte mir, dass ich in das Gebäude mit den zwei Türmen solle. Und er sagte, dass dort eine Kinovorstellung stattfände, ein russischer Film. Er meinte, den solle ich unbedingt ansehen, es sei ein Film von den Strugatzkis und er würde mich brennend interessieren.
Ich ging zurück und kam auch an im Gebäude. Ich lief einen langen Gang entlang, um zum Paternoster zu gelangen, kam aber in einen Raum, da waren viele Leute. Ich wurde angesprochen, ob ich nicht mal was probieren wolle. Ich sah mich um, es gab viele Tische und darauf standen sehr unterschiedliche Spiele. Ich stand an einem Spieltisch und da war ein Kasten (sone Spieleschachtel.) Aus dem Kasten fuhren Fahrzeuge. Panzer schossen über den Tisch. Großer Lärm. Ich ging weiter Richtung Paternoster und fand ihn schließlich. Ich wartete, ob mein Hut vorbeifuhr, dachte, der Fahrstuhl solle sich beeilen, weil ich ins Kino wolle, und wachte auf.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich flog in einem Flugzeug, so einem wie bei den tollkühnen Männern in ihren fliegenden Kisten. Über weite Ländereien, Farben des Herbstes. Ich landete (irgenwie) auf einer Wiese, mit Steampunk-Lederkleidung bekleidet. Ich fuhr mit dem Fahrrad. Es waren noch andere Gefährten dabei, eine Gruppe, aber an Einzelheiten erinnere ich mich nicht. Jedenfalls waren sie mir vertraut.
Meine Schulter juckte. Ich kratzte und drückte etwas, da kamen Mengen an Talg heraus von einer Talgdrüsenverstopfung. Der Talg kam merkwürdigerweise durch ein kleines Loch vorn in der Jacke. (Die Dimension muss merkwürdig verzerrt gewesen sein. In der Realität habe ich eine Talgdrüse auf dem Rücken, die zum Verstopfen neigt. Das Loch habe ich nicht bemerkt. Als ich die furchtbar stinkende weiße Schmiere weggewischt hatte, war kein Loch zu sehen. Die anderen riefen nach mir, ich war zurückgeblieben. Ich schwang mich aufs Fahhrad und fuhr hinterher und erwachte. Es war gegen halb Drei.
Ich stellte mir den Traum nochmal in Einzelheiten vor, um ihn mir für das Traumtagebuch zu merken. Einiges habe ich vergessen, es liegt mir auf der Zunge.

Vor allem fällt mir auf, dass ich mir die Traumbilder noch recht gut merke, nicht jedoch die Dialoge.
Aber auch im normalen Leben merke ich mir Dialoge nur schwer.
 

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