Danke für das sorgsame und hinfühlende Bedenken, Wirena !
Dass Information, reflektierende Teilhabe am Zeitgeschehen und das diesbezügliche Kommunizieren auch Entwicklungsaspekte mit beinhaltet, ist einsichtig. Mein Nachsinnen bezog sich nur darauf, ob ich mich lyrisch oder kurzprosaisch - in die Zukunft hineingedacht - über derlei äußern oder es besser beiseite (vernachlässigen) lassen sollte. "Stoff" = Ideen, Notizen, gäbe es genug.
Die diversen Beispiele für "Alternativen" ließen sich um mancherlei andere erweitern, sie zeigten nur - wie wachsende Schneckenfühler - die Tastrichtungen an, die aktuell vorhanden gewesen sind.
Der Zebrastreifen samt seiner wertvollen Ideen-Historie, beispielsweise, ist sekundär interessant. Die Mutter, ihr Gesicht, ihre Haltung, ihre Bewegungen, die Kinder - es sind die jeweiligen Momente, die eine Art Gedicht oder eine Ezählung" beherbergen. Zunächst bin ich freilich noch Gast, und schaue auf die Herberge der von Außen hin.
"Schönes Autofahren". Klingt seltsam. Ich setze mich einfach hinein, fahre los und beobachte, ob sich was zeigt, was ich letztendlich unter diesem Begriff für mich subsumieren ließe. Die Begriffsergründung interessiert mich dabei zunächst gar nicht. Ich stoße aber auf so manch andere: Umsicht, Rücksicht, Vorsicht, sich einfügen in den Flow, entspannte Achtsamkeit, Kurvengefühl, Blick- und Blinkkommunikation, Rollen, soziale Freundlichkeit.
Danke für das interessante Zitat von Katrup!
Ich glaube, dass die Leser den Titel "Kräuselungen" in meinem Tagebuch ganz unmittelbar so auffassen, wie er von mir gemeint ist. Sie haben ein Bild und empfinden sogleich seine "Stimmigkeit", vermute ich.
Lieben Gruß