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Leselupe.de > Krimis und Thriller
15 (Kriminalnovelle)
Eingestellt am 09. 11. 2017 17:55


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xavia
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Diese Kriminalnovelle handelt von drei fünfzehnjährigen Mädchen, von Erziehung und Bevormundung, von Liebe und Enttäuschung.

Und von einer Leiche.

Prolog

I. Sabrina
     1. Frank
     2. List
     3. Ausflug
     4. Adam

II. Petra
     5. MĂĽtter
     6. List
     7. Tanzen
     8. Adrian

III. Sinas Mutter
     9. Erziehung
     10. List

IV. Rutger
     11. Härte

V. Frank
     12. Sina
     13. RĂĽckblick

Epilog

Version vom 09. 11. 2017 17:55
Version vom 10. 11. 2017 08:23
Version vom 10. 11. 2017 08:26
Version vom 10. 11. 2017 08:31
Version vom 10. 11. 2017 08:34
Version vom 10. 11. 2017 08:58

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jon
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Hallo Xavia,

nein, bei Kitsch meine ich die Grundstory. Dass Teenager kitschig verknallt sind, ist völlig okay – das empfand ich sogar als ausgesprochen treffend erfasst.
Ich meine tatsächlich diese theatralische Überhöhung, dass es nicht nur (was ungewöhnlich genug wäre) zwei Generationen betrifft und warum es so ist (ich will hier nicht zu sehr spoilern). Bei dem allen schwebt so eine Überhöhung der Bedeutung von bestimmten Ereignissen und besonders eine Überschätzung der Langzeitwirkung von Gefühlen mit, dazu etwas zu viele „passende“ Zufälle … Dass das Ganze dann in ein Happy End mündet, macht dieses Gefühl von „ne, das Leben ist nicht so" perfekt.
Bitte versteh mich nicht falsch: Solche überzogenen, romantischen (die Romantik hatte eine stark ausgeprägten morbiden Zug), „weltschweren“ Plots sind nicht per se schlecht, sie prägen ganze Genres. Und wenn sie wie hier damit kombiniert werden, zwischenmenschliche Wirkungen zu beleuchten, nehm ich das gern als „literarische Überspitzung des Sets zum Zwecke der Deutlichmachung“ hin. Trotzdem bleibt die Stärke des Textes (neben der kompletten Verschränkung) eben jenes Beleuchten, nicht der Plot an sich.


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xavia
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Liebe Jon,
ah, ja, ich verstehe. Da ist es einfach mit mir durchgegangen, als ich gemerkt habe, dass ich das (wenn auch mühvoll) in der Zeit unterbringen kann. Es wäre ja nicht schwierig, das realistischer zu gestalten, ohne dass die Beleuchtung weniger würde, aber meinst du, das wäre besser?

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jon
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Schwer zu sagen, ob die Auflösung dieser Klammern besser wäre. Es würden immerhin einige Verbindungen verloren gehen, für deren Kontakt-Stellen neuer Text geschrieben werden müsste/sollte. Jetzt ist z. B. die Härte von Petras Mutter durch die Klammer erklärt - löst man diese, wird diese Härte zwar nicht unerklärlich, ist aber gewissermaßen ein von außerhalb der Story hereingebrachtes Element. Und das ist ja nur ein Element dieser Art.
Vielleicht gewinnt die gesamte Geschichte dadurch so viel an Lebensnähe, dass der Abstrich an der „Kunstfertigkeit“ der Konstruktion dadurch aufgewogen wird. Ich vermute aber, dass da auch dramaturgisch größere Anspassungen nötig wären, weil es dann ja nicht mehr auf einen gemeinsamen Bogen hinausläuft.

Da das, wie ich inzwischen gelesen habe, ein „Auf einen Rutsch“-Stück ist, bei dem es dir vor allem um das Testen der Form Novelle ging, würde ich jetzt nicht so grundsätzlich an dem Text rumschrauben. Meiner Erfahrung nach „zerschreibt“ man so durchkonstruierte Storys dabei zu leicht. Ich würde es im Detail bearbeiten und eben einfach zu dem „Kitsch“ stehen. (Muss man auch manchmal, ich hab auch solches „Zeug“ im Sortiment.) Wie schon gesagt: Es gibt ganze Genres, die auf solche „romantisierenden“ Inhalte bauen; ich bin nichtmal sicher, dass es nicht irgendwann eine Gelegenheit geben kann, in der genau so ein Text perfekt passt.

Also lass die Basis ruhig so und kümmre dich eher um die konrekte Ausformung - das wäre zumindest mein Tipp.

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xavia
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Liebe Jon, ich habe, bevor ich deine Antwort las, auch noch mal über die Frage des Kitsches nachgedacht, bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich das, was du Kitsch nennst, in der Geschichte brauche, um dieses sich-ständig-wiederholende Muster deutlich zu machen, notfalls eben bis über die Schmerzgrenze des Kitsches hinaus. Da muss einer stutzten, um es zu sehen, sonst verbirgt es sich und nur durch das Erkennen kann man es sich bewusst machen. Ja, zu diesem Zweck kann ich wohl zu dem Kitsch stehen.
Vielen Dank fĂĽr deinen einfĂĽhlsamen Kommentar!

Dank auch an FrankK und an SilberneDelfine für die Glückwünsche! Ich freue mich so sehr und war völlig geplättet, als ich den „Stempel“ auf meinem Werk sah.

@FrankK: Ich glaube, Männer haben es schwer mit dieser Geschichte, haben sie doch selten etwas von der Art erlebt.
Da ich an meinem Stil noch arbeiten möchte, würde mich aber interessieren, wo es für dich hakt, was es dir schwer macht, das zu lesen.

@SilberneDelfine:

quote:
Der Plot hat mir allerdings vor dem Umschreiben besser gefallen.
Über diese Rückmeldung freue ich mich ganz besonders! Mir geht es nämlich auch so: Zuerst dachte ich, ich kann lernen (hab ich auch) und habe mich gefreut, aber dann wurde es immer schlimmer und der Sinn der Sache entglitt mir. Ich werde den auf jeden Fall noch mal umschreiben, sobald ich mich von dem Schrecken erholt habe

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FrankK
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Uff, geschafft, einmal durch.

Werte xavia
Krimi? Nö, eher ein Drama – für mein Empfinden.
Novelle – könnte sein, da bin ich mir nicht sicher. Wenn ich die Definition einer Novelle betrachte und mit Deinem Werk vergleiche, kommt es eher in die Richtung „teils ja / teils nein“.

Ich habe mehrere Hauptprobleme mit Deinem Werk:

1. Fehlender, durchgängiger Protagonist / Protagonistin
Damit wirkst Du einer kräftigen emotionalen Bindung entgegen. Die sogenannte „Identifikation“, die ein Leser / eine Leserin mit einer der handelnden Figuren eingehen und eine emotionale Bindung herstellen könnte, geht so verloren. Das Werk verliert dadurch, denke ich, an Tiefenwirkung.

2. Uneinheitliche Erzählperspektive
Von Abschnitt zu Abschnitt wechselt der personale Bezug auf die jeweilige 15-jährige, das ist in Ordnung. Nur manchmal wechselt die perspektive von der Innensicht der Figur auf die Außensicht, vereinzelt finden sich sogar Innensichten anderer Figuren, Randfiguren, wieder. Um dies im Detail darzustellen, müsste ich den ganzen Text jetzt noch einmal durchgehen, dies halte ich im momentanen Stadium der Textentwicklung noch für etwas verfrüht, ist aber auch abhängig von Deiner Entscheidung, wie weit Du bereit bist, am Text Modifikationen vorzunehmen.

3. Unnötiger Ballast
Mit der Kripo in Prolog und Epilog schaffst Du die Andeutung einer Rahmenhandlung, nutzt das mögliche Potenzial aber nicht aus. So, in dieser Form, halte ich die Polizeipräsenz für gänzlich unnötig.
Ă„hnlich ergeht es mir mit dem kompletten Kapitel 11.
Ebenso erscheinen mir die Kapitel 12 und 13 nicht überzeugend. Frank spielte in der ganzen Geschichte keine Rolle mehr, hat sich aber doch sehr für die Ereignisse interessiert. Warum hat er nicht irgendwann einmal „verhindernd“ eingegriffen? Nein, dieser Punkt überzeugt mich nicht.

4. Zu hektisch zum Schluss?
Sina (?) ist mit Alf liiert, bekommt ein Kind von ihm. Sinas Mutter (Petra) ermordet Alf (aka Adam, aka Adrian), erklärt das Motiv nicht und geht für fünfzehn Jahre in den Bau.
Zur Entlassung erscheinen die Mutter (Sabrina), die Tochter (Sina), ein junger Mann (ihr neuer Freund?) und – ein fünfzehn Jahre altes Baby im Kinderwagen?
Hmm - Sina dĂĽrfte mittlerweile dreiĂźig sein, vielleicht ist das Baby ja schon eine Ur-Enkelin?

5. Inhomogen
Die letzten vier Kapitel (11, 12, 13, Epilog) wirken losgelöst von der Geschichte, erscheinen mir zu sehr nach notwendiger Verständnis-Info für den Leser. Sie erklären nur noch, sie unterhalten nicht. (Abgesehen von dieser "Baum-Geschichte" - die irgendwie so gar nicht in die Story passt ...)



Klingt Böse, nicht wahr?
Bitte sei jetzt nicht verärgert, aber ich glaube, eine Detailarbeit wäre jetzt noch zu früh. Die Grundidee ist nicht übel, sie ist ausbaufähig.
Wenn es Dich interessiert, kann ich mal versuchen, Dir meine Ideen zur Entwicklung Deines Textes vorzustellen. Ich würde die Dreiteilung auch beibehalten, den „Kitsch“ – den ich gar nicht sonderlich bemerkt habe, er war immer so herrlich zeitgemäß – ließe ich auch drin. Lediglich eine Rahmenhandlung drum herum bauen und die Täterin – verändern.

Aber bedenke immer:
Es ist Dein Text, Du hast die Entscheidungshoheit was du annimmst oder nicht. Möglicherweise erlauben Dir meine Hinweise auch die Entwicklung eigener, kreativer Ideen.
Du musst nichts ĂĽbernehmen, darfst aber alles nutzen.


Aufmunternde, abendliche GrĂĽĂźe
Frank


__________________
Leben und leben lassen.

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