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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Traum-Tag-und-Nacht-Buch
Eingestellt am 01. 11. 2013 11:44


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Bernd
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In letzter Zeit trĂ€ume ich sehr viel, wache oft auf, staune ĂŒber den Traum und vergesse ihn wieder.
Einige Sequenzen merke ich mir zwar, aber nur kurze Zeit.
Die TrĂ€ume fĂŒhlen sich bis kurz vor dem Erwachen ziemlich echt an.
Ich schreibe jetzt die TrĂ€ume auf und entstehende oder entstandene LĂŒcken fĂŒlle ich nach bestem Wissen und Gewissen, es wird jedoch fragmentarisch bleiben.

Ich bin am Erwachen. Ich liege in einem Bett. Ich muss aufstehen. Mitten in der Nacht. Ach ja, ich bin plötzlich einberufen worden und befinde mich in einer Sammelstelle in Haselbach, in einem Feldbett. Schnell anziehen. Was ist eigentlich los? Warum bin ich einberufen worden? Ich grĂŒble. Ich gehe in ein Zimmer, wo die Vorgesetzten schon auf mich warten. Andere, schon in Uniform, drĂ€ngeln herum. Ich soll meine Unterlagen abgeben, habe aber das meiste vergessen. Der Offizier und ein Zivilist sehen mich an und sagen, dass ich nicht gebraucht werde. Ich verlasse das Zimmer in einem Schwebezustand zwischen Schlafen und Wachen. Ich erwache im Haus meiner Großeltern. Sie sagen, ich mĂŒsse jetzt los, wieder nach Hause. Ich erzĂ€hle, dass ich eine merkwĂŒrdige Einberufung erhalten hĂ€tte und dass ich völlig mĂŒde und k.o. sei. Meine Oma kocht Kaffee, ich spĂŒre den Duft und erwache in meinem Bett.
Meine Großeltern sind schon lange tot.
Ich stehe auf, bereite das FrĂŒhstĂŒck fĂŒr meine Frau, die Urlaub hat, und mich - und ziehe mich an.
Nach dem FrĂŒhstĂŒck beantworte ich einige EintrĂ€ge in der Leselupe und beschließe, ein Traum-Tag-und-Nacht-Buch zu schreiben. Jetzt schicke ich den ersten Eintrag los.
Es schreibt.


Disclaimer: Das Tagebuch ist frei erfunden von Teilen meines Gehirns, wĂ€hrend ich schlafe. Der grĂ¶ĂŸte Teil bleibt mir im Wachzustand verborgen und vom Rest schreibe ich Brocken auf, die mir wichtig erscheinen. Dabei bringe ich sicher Traumsequenzen durcheinnander, aber das ist auch nicht anders, als wenn ich alles tagsĂŒber erlebte. Die handelnden Personen existieren zum Teil, andere sind reine Fiktionen, in jedem Fall haben sie in der RealitĂ€t nicht das gemacht, was ich mit ihnen im Traum erlebte.
Manche TrĂ€ume sind TrĂ€ume im Traum, Teile des Tagebuches schrieb ich in einem Traum, diese kann man hier nicht lesen, es sei denn, ich erinnerte mich ihrer, was bisher nicht vorkam. Danke an NewDawnK fĂŒr die Erinnerung an den Disclaimer.

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Version vom 01. 11. 2013 11:44

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Wegen Schnarchens gegen Sechs aus dem Schlaf gerissen, konnte ich zunÀchst nicht mehr einschlafen, dann begann eine Art rekursiver Traum zwischen dreiviertel Acht und halb Neun: Meine Frau weckte mich und ich stand auf, merkte, dass ich trÀume und meine Frau weckte mich und ich stand auf und erwachte und stand auf.
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Sehr mĂŒde machte ich seit langer Zeit Mittagsschlaf.
Ich legte mich gegen halb Zwei ins Bett und schlief bis gegen halb FĂŒnf, dann wachte ich auf.
Ich trÀumte sehr lange, einen Zeitraum einiger Tage, kann mich aber nur an Teile erinnern.
Ich hatte grĂŒne Sachen an und wir fuhren auf einem relativ kleinen Schiff ĂŒber eine See auf eine Insel.
Ich war, ohne es zunÀchst wahrzuhaben, eine Art SuperkrÀfte, das zeigte sich daran, dass ich die Ausstattung des Traums verÀndern konnte, allerdings nicht komplett. Zum Teil bestimmte der Traum mich.
Auf der Insel gab es eine Burg mit langen GĂ€ngen. Es gab ein Festmahl, anschließend sah ich mich zusammen mit einem Freund, der ebenfalls grĂŒne Sachen anhatte, um. Wir gingen durch die GĂ€nge und betrachteten durch die Fenster die Gegend. Vor der Burg war offensichtlich ein Teich und darauf konnte man eine Insel mit einer Burg erkennen, die unserer Ă€hnelte.
Mein Begleiter hatte Angst. Ich sagte, wir mĂŒssten weitergehen. Wir gingen in einen Seitengang. Plötzlich wurde es steil. Wir rutschten. Wir kamen in eine Art Kammer - alles in schemenhaftem GrĂŒn.
Ich wurde gefesselt und an eine Wand gekettet, wie auch mein Begleiter, der große Angst hatte. Ich beruhigte ihn, ihm wĂŒrde nichts geschehen. Jetzt traten meine SuperkrĂ€fte in Kraft. Ich befreite mich von den Ketten, ohne zu wissen, wie. Dann befreite ich meinen Begleiter, wir gingen durch eine TĂŒr in der Wand und kamen in einen Park. Überall wuchs und grĂŒnte es.
Wir gingen zu einem Boot, und ich sah die Insel in der Ferne und begann zu erwachen, schlief aber wieder ein.
Mein Begleiter war weg. Mit dem Schiff, auf dem ich nunmehr allein war, gelangte ich auf die Insel.
Dort wieder, wie gehabt, eine Burg.
Die Burgfrau empfing mich und verschwand, sie löste sich auf. Ich ging durch einen der GĂ€nge und wie gehabt, rutschte ich nach unten in ein Zimmer. Der Raum machte mir diesmal Angst und ich sah mich um. Da war ein Gefangener. Ich befreite ihn und wir gingen weiter. Meine Jacke hatte extrem weite Ärmel und ich trug eine extrem große Kapuze. Wir gelangten in einen seltsam zerrissenen Raum und wurden gefangen und angekettet. Ich sagte dem anderen, uns wĂŒrde nichts geschehen.
Wieder konnte ich ihn befreien, er lief voraus und stĂŒrzte in einen Abgrund. Ich konnte noch dafĂŒr sorgen - mit meinen irgendwie gearteten SuperkrĂ€ften, dass er weich fiel, kam aber nicht heran. Der Gang war steil und dunkel. Ich kam auf einen weiteren Gang und wurde von einer Bande gefangen. Man versprach mir, mir wĂŒrde nichts geschehen. Ich wurde an die Wand gekettet, kam aber frei. Die hatten gelogen. Ich befreite mich und zog los, um den anderen zu befreien. Ich stieg in das Boot und wachte schwitzend auf. Es war halb FĂŒnf.


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Ich wachte gegen 5 Uhr auf und dachte, Mist, jetzt kann ich nicht mehr einschlafen. Dann schlief ich aber wieder ein. Mein Traum begann damit, dass ich eine neue Arbeitsstelle im Raumfahrtzentrum in Jena begann. Der Chef war ein junger, freundlicher Herr. Es war eine Aufgabe im Konstruktionsbereich, und wir flogen teilweise weit durch den Kosmos, teilweise waren wir in Jena. Ich wohnte in einem großen Hotelzimmer mit einer großen Dusche.
Mit einer sehr großen Dusche.
Bei der Heizung im eigentlichen Hotelzimmer war ein Ventil defekt. Ein Wasserstrahl spritzte auf das Parkett. Anfangs schaltete ich die Heizung ab, spÀter nicht mehr.
Ich fuhr oft nach Hause (flog nach Hause in einer Art Rakete, das wurde von meinem Traum meist ĂŒbersprungen, weil ich dann schlief.)
Im Traum waren die Zimmer alle freundlich und rundeckig in einer Art Colani-Stil.
Leider wurde ich plötzlich entlassen.
Ich war wieder zu Hause in Dresden. Meine Frau war sehr traurig. Ich hatte ein seltsames Motorrad gekauft, es sah aus wie ein Moped „Essi“ (S2), war aber extrem krĂ€ftig, und ich machte mir Sorgen, weil ich fuhr, ohne dass ich eine Fahrerlaubnis hatte.
Ich begann zu studieren. Am Eingang der TU war ein sonderbares Waschbecken, eine Art Fußboden, der verschluckte, was man daraufstellte, und dann gab er das gesĂ€uberte Teil wieder heraus.
Jemand schĂŒttete SĂ€ure drauf. Ich sagte: Das kannst du doch nicht machen!“
Aber der Boden schluckte die SĂ€ure und Wasser kam heraus.
Ich stand zu Hause gerade unter der Dusche, da kam mein frĂŒherer Chef zu Besuch. Es war ein lĂ€ngeres GesprĂ€ch, aber ich erinnere mich nur an den Abschluss. Er sagte etwas, und ich antwortete: „Ja, das ist der Kapitalismus.“ Er meinte: „Aber ihr habt das ja alle gewollt.“ Ich stritt mit ihm und er ging fort. Meine Frau schimpfte, weil ich ĂŒber Politik gesprochen habe.
Jedenfalls setzte ich mich auf das Motorrad und fuhr bzw. flog los und wachte auf.
Das Bett war nass von Schweiß.
Der Traum war merkwĂŒrdig mosaik-förmig strukturiert. Einige Teile trĂ€umte ich mehrmals, aber abgewandelt, wie in einem Kaleidoskop.
Die Arbeitsaufgabe: Ich erinnere mich nicht, und der Traum blendete immer weg, wenn ich mit der Arbeit begann.
Der Ort, of Raumschiff oder Arbeitsplatz auf der Erde, vermischte sich in einigen Versionen.
Vom GefĂŒhl her wiederholten sich einige Abschnitte ungefĂ€hr dreimal.
Der Traum lief ab wie in einem Film, war also weitgehend vorbestimmt, ich hatte aber Einfluss und merkte auch zeitweise, dass ich trÀumte.

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Der Strom war ausgefallen und es wurde dunkel.
Ich setzte neue Strommasten, solche oberirdischen.
Am Anfang waren sie normal, dann wurden sie lÀnger und schmaler, am Anfang aus Holz waren sie spÀter aus anderem Werkstoff, aber das war verschwommen. Ich erinnere mich nur an recht leuchtende Farben, ich glaube, es waren rote Lichtmasten.
Ich setzte mich an mein Notebook, um zu schreiben, da merkte ich, dass der Bildschirm eingestaubt war.
Als ich den Staub abwischen wollte, war es eine Art Schleimschicht, ich wischte und wischte, hatte Angst, dass ich den ganzen Computer wegwischen wĂŒrde, aber ich stieß dann auf eine harte Schicht aus Glas. Die Schicht wuchs und wurde dicker, am Anfang nur ein Millimeter, war sie dann im Zentimeterbereich, und ich schabte sie mit einem Wischtuch ab, dass ich ĂŒber die Hand gespannt hatte. Als ich fast mit Reinigen fertig war, wachte ich auf.
Mein linkes Bein tat weh, (da habe ich auch eine Achillophyllie und hatte Thrombose).
Es war blau verfÀrbt.
Wie immer beim Aufstehen schmerzte die Sehne.


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Ich habe lange und ausgiebig getrÀumt, hauptsÀchlich von Kino in Haselbach und Steinach, mein Opa hat bis 1972 in Haselbach ein Dorfkino betrieben.
Außerdem Wintersort, endlos auf Skipisten unterwegs, AbhĂ€nge hinunter.
Die Details habe ich vergessen, ich habe es nicht sofort aufgeschrieben, sondern mit meiner Mutter telefoniert. In dieser Zeit entschwanden viele Details.
Ich bin nachts mehrmals aufgewacht.
Ich war auch mit meinen Großeltern unterwegs, die von dort stammen, und mit Freunden, die nie dort waren.

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