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to binge – (en.) etwas exzessiv, an einem Stück, tun. Im Deutschen, nein, im Denglischen: bingen, doch es klingt wie binschen, wenn die mehr oder weniger jungen Leute damit um sich herreden. Es dauerte eine Weile, bis ich dem Wortsinn auf die Schliche gekommen war. Als ich das erste Mal, das zweite und das dritte Mal jemanden von „binschen“ reden hörte, spitzte ich natürlich die Ohren, suchte nach Verknüpfungen, verstand bzw. ahnte ziemlich schnell, dass es ein Wort oder eine Beschreibung für dieses suchtartige Fernsehserienschauen ist, dem ich selbst mit Eintritt in das Schwerbehindertenleben erlegen war. Ich war ja plötzlich außerstande, erschöpfend sinnvolle Dinge zu tun, die meine Tage füllen könnten. Da war so viel Zeit. Und da war noch so viel Lust/ Interesse an der Welt, an dem, was sie am äußeren Rand auseinandertreibt, … also begann ich zu binschen bzw. bingen bzw. to binge.
Ha! So sieht es also aus, wenn ich mein verändertes Verhalten erforsche. Nun müsste ich meine kleine Forschungsarbeit bzw. mein mickriges Forschungsergebnis Fachleuten vorlegen können, um Bestätigung und/oder Korrektur zu erfahren. Aber erst noch eine geschwollene Bezeichnung meines Forschungsergebnisses:
Kulturzusammenstoß – Erfahrungswerte feststellen – Einordnung, Anwendung
Culture clash – empirical value – classification, application – also:
CC-EV-CA
P.S.
Nun möchte ich mit allen Leser*innen gern AM ROSENMONTAG BIN ICH GEBO-HO-REN singen.
Danke!
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