Tagebuch

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Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Danke Scal.
und das stimmt sogar. Ich mache meine Gedichte jetzt immer dreispachig in meinem Gedichtblock, bei Russisch lasse ich mir von KI helfen. Anfangs klappte das fast gar nicht, weil KI Reim nicht gut kann.
Und mein Sprachverständnis wird besser. Aber nicht wirklich gut.



Die Zinnie ist nicht aus Zinn,
darauf weist auch ihr Name hin.
Sie trägt den Namen von Herrn Zinn,
den gab Linné ihr, immerhin.


The zinnia isn't made of tin,
despite what its name may say.
Linnaeus named it after Mr Zinn;
that's how it came its way.


Цинния вовсе не из цинка,
хоть так и кажется порой.
Она зовётся в честь господина Цинна —
её так назвал Линней самой.

= Die Zinnie besteht keineswegs aus Zink, auch wenn es manchmal so scheint. Sie wurde zu Ehren von Herrn Zinn benannt – Linnaeus selbst hat ihr diesen Namen gegeben.
Zinn geht russisch nicht, aber Zink ist genügend klar.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ein dezimaler Zahlenbaum.


Ganz unten ist nichts. Leere. Ein Samen, eine 0.

0

In der ersten Reihe stehen die Ziffern von 1 bis 0

1 2 3 4 5 6 7 8 9 0

Dann folgen für jede Ziffer wieder die Ziffern 1...0. 10 Mal, für jede Ziffer zehn Ziffern.


1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0


Und so geht es weiter, immer feiner.


...

1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0

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Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Heute habe ich an einer Civey-Umfrage teilgenommen. Das bemerkenswerte: ich war in einer winzigen Minderheit zum Zeitpunkt der Umfrage, und das wird sich auch nicht sehr ändern.

Es erinnerte mich sofort an das Buch "Minority Report" von Philip K. Dick.

Denn die Umfrage verwechselt Kathegorien.

Gefährder sind keine Straftäter. Man kann sie gar nicht nach Strafrecht verurteilen.
Wenn sie eine Straftat begangen haben, sind sie Straftäter. Dann muss entschieden werden: Jugendstrafrecht oder Erwachsenenstrafrecht.

Denn wenn man Urteile fällen will wegen Verdacht auf zukünftige Straftaten, dann ist man sehr schnell im Bereich der Dystopie.

Damit wende ich mich in keiner Weise gegen Vorbeugung und gegen Aufklärung und gegen Erziehung.

Auch wenn eine Mehrheit von über 90% anders darüber denkt.

Nicht umsonst betrachten wir Präventivkriege in Deutschland nicht als zulässig, völkerrechtlich gesehen.

Vorbereitung von Straftaten kann allerdings bereits selbst Straftat sein.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Lem zeigte, wie man die Gefährder findet. Es gab eine Art Gefährderindikator. Sie hießen dort nicht Gefährder. Sie hießen bei ihm Roboter. Und nachdem der Überwacher, der Untersuchungsleiter, als einziger übrig war, richtete er den Indikator auf sich und der schlug aus.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
The Significance of Letter Position in Word Recognition

Ich bleibe immer wieder bei Graham Rawlinson hängen. Das ist der wenig dafür anerkannte Wissenschaftler, der herausfand, dass man im Innern der Wörter Buchstaben drehen kann, aber der Text lesbar bleibt. Beispiel:
Ich blebie iemmr wieedr bei Rsiawnlon hgäenn. Das ist der wineg düafr antnnarkee Wscseftilenshar, der hesafraund, dass man im Irennn der Wöertr Butbshacen derhen kann, aber der Text lbsaer bbielt.

Nun ist mein Satz nicht das beste Beispiel, die Wörter sind einfach zu lang.

und auch aus einem andern Grund. Es war das medial gehypte. Er machte viel mehr,

In "The Significance of Letter Position in Word Recognition" (=Die Bedeutung der Buchstabenposition bei der Worterkennung) beschrieb er mehr. Und die Verlage weigerten sich, das Resultat zu veröffentlichen.

Einige seiner Experimente sind:


Some 16 experiments were included in the PhD. Some of these have parts, so in all I think it might be fair to say bout 36 experiments were conducted, but it all depends on how you carve them up.

For example, Experiment 1 had variations as follows:

1/R/1, 2/R/0, 2/R/2, 4/R/0 for 2 groups

and

2/R/2, 2/X/2, 4/R/0, 4/X/0 for 2 other groups.
(Es sind noch mehr)

Meine Übersetzung:
In die Doktorarbeit flossen etwa 16 Experimente ein. Einige davon bestehen aus mehreren Teilen, daher kann man meiner Meinung nach insgesamt von etwa 36 durchgeführten Experimenten ausgehen – das hängt allerdings davon ab, wie man sie unterteilt. Beispielsweise gab es bei Experiment 1 folgende Varianten: 1/R/1, 2/R/0, 2/R/2, 4/R/0 für zwei Gruppen und 2/R/2, 2/X/2, 4/R/0, 4/X/0 für zwei weitere Gruppen.
Die Varianten im Überblick (formatiert mit Copilot)
1/R/1
  • Erster Buchstabe bleibt
  • Letzter Buchstabe bleibt
  • Alles dazwischen wird zufällig gemischt → Minimaler Erhalt der Wortstruktur
2/R/0
  • Erste 2 Buchstaben bleiben
  • Am Ende bleibt nichts
  • Rest wird gemischt → Anfang stabil, Ende komplett zerstört
2/R/2
  • Erste 2 Buchstaben bleiben
  • Letzte 2 Buchstaben bleiben
  • Mitte gemischt → Starker Erhalt der Wortform, nur Mitte gestört
4/R/0
  • Erste 4 Buchstaben bleiben
  • Ende komplett gemischt → Sehr viel Struktur am Anfang, Rest zerstört

Weitere Varianten mit X‑Maskierung
2/X/2
  • Erste 2 Buchstaben bleiben
  • Letzte 2 Buchstaben bleiben
  • Mitte wird durch x ersetzt → Keine zufälligen Buchstaben, sondern reine Maskierung
4/X/0
  • Erste 4 Buchstaben bleiben
  • Rest durch x ersetzt → Anfang lesbar, Rest komplett neutralisiert

Warum „für 2 Gruppen“?
Rawlinson testete die Varianten jeweils an zwei unterschiedlichen Lesergruppen (z. B. Erwachsene vs. Kinder, geübte vs. ungeübte Leser). Dadurch verdoppelt sich die Zahl der „Experimente“, obwohl die Varianten gleich bleiben.


Zusammenfassung mit weiteren Experimenten:

Rawlinson‑Experimente (Formatiert mit Copilot)
Ziel aller Experimente: Welche Buchstabenpositionen sind für das Lesen entscheidend, und wie stark kann man Wörter verändern, ohne dass die Lesbarkeit zusammenbricht?

Die 16 Experimente lassen sich in 5 Hauptfamilien einteilen:


1️⃣ Randomisierungsexperimente (R‑Typ)
Diese sind schon angerissen (1/R/1, 2/R/0 usw.).

Prinzip: Ein Teil des Wortes bleibt unverändert, der Rest wird zufällig permutiert.

Variationen:

  • Wie viele Anfangsbuchstaben bleiben?
  • Wie viele Endbuchstaben bleiben?
  • Wie groß ist die gemischte Mitte?
Ziel: Ermitteln, wie viel Struktur nötig ist, damit Leser Wörter noch erkennen.

Ergebnis:

  • Anfangsbuchstaben sind am wichtigsten.
  • Ende hilft zusätzlich.
  • Die Mitte kann erstaunlich stark zerstört werden.

2️⃣ Maskierungsexperimente (X‑Typ)
Ebenfalls schon erwähnt (2/X/2, 4/X/0).

Prinzip: Statt zufälliger Buchstaben wird die Mitte durch x ersetzt.

Ziel: Vergleich: Ist Lesen leichter, wenn die Mitte echte, aber falsche Buchstaben enthält (R)? Oder wenn sie gar keine Information enthält (X)?

Ergebnis:

  • Randomisierte Mitte (R) ist leichter zu lesen als reine Maskierung (X).
  • Grund: echte Buchstaben liefern unbewusste Formhinweise.

3️⃣ Vokal‑Manipulationen
Hier wird gezielt mit Vokalen gespielt.

Varianten:

  • Vokale entfernen
  • Vokale ersetzen
  • Nur Konsonanten mischen
  • Nur Vokale mischen
Ziel: Rolle der Vokale im Worterkennen.

Ergebnis:

  • Konsonanten tragen die Hauptlast der Wortidentität.
  • Vokale sind wichtig für Aussprache, aber weniger für Erkennung.

4️⃣ Derangements / vollständige Permutationen
Wörter werden komplett durchmischt, ohne dass ein Buchstabe an seiner alten Position bleibt.

Ziel: Wie schlimm ist maximale Störung?

Ergebnis:

  • Fast unlesbar.
  • Nur sehr kurze Wörter bleiben manchmal erratbar.

5️⃣ Reversal‑Experimente (Umkehrung)
Wörter werden rückwärts geschrieben.

Ziel: Vergleich: Ist rückwärts lesen leichter oder schwerer als randomisierte Mitte?

Ergebnis:

  • Rückwärts ist schwerer als randomisierte Mitte.
  • Grund: Die gesamte Silbenstruktur kippt.

6️⃣ Präsentationsformen (Sätze vs. Einzelwörter)
Wörter werden in verschiedenen Kontexten gezeigt.

Varianten:

  • Einzelwörter
  • Sätze
  • Texte
  • Listen
Ziel: Wie stark hilft Kontext beim Erraten?

Ergebnis:

  • Kontext hilft enorm.
  • Selbst stark zerstörte Wörter werden im Satz oft problemlos erkannt.

Für das Auseinanderziehen und erklären in Deutsch des sehr stark komprimierten Originaltextes nahm ich Copilot. Ich prüfte dabei die Einzelheiten.

Bernd, 22.8.2026
 
Zuletzt bearbeitet:

John Wein

Mitglied
Gßtoarrig, was uesnr Draapeaknpt so alels knan! Für Fgscnzuehscowkre mag das ein iattneseesrns Feld sien, aebr für den Hegarusbuach ist das dann dcoh eehr eine Sepielrei.
LG John
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Klimaänderung 2.05/38


Gestern fand eine wichtige Gerichtsveranstaltung des Irdischen Klimakontrollrats statt.


Das Volk gegen die Natur
Ort: Weltklimagerichtshof
Vorsitzender Richter: Richter Thermodynamikus
Angeklagte: Die Natur
Anklagevertreter: Internationale Konferenz für Symbolpolitik
Verteidiger: Professor Dr. Physik
Eröffnung
Richter: "Ich eröffne die Verhandlung gegen die Natur. Der Angeklagten wird vorgeworfen, die im rechtsverbindlichen Pariser Klimaabkommen festgelegte Obergrenze von 1,5 Grad zu missachten."
Natur: "Ich habe keine Aussagegenehmigung. Ich funktioniere einfach."
Die Anklage
Staatsanwalt: "Die Beweislage ist eindeutig. Trotz internationaler Beschlüsse steigt die Temperatur weiter. Die Natur hat sich als wenig kooperativ erwiesen und zeigt keinerlei Respekt vor diplomatischen Vereinbarungen."
Zeugen
Erster Zeuge: Das Kohlendioxid
Staatsanwalt: "Herr CO₂, haben Sie die Temperaturen erhöht?"
CO₂: "Ich berufe mich auf mein natürliches Strahlungsverhalten."
Zweiter Zeuge: Das Thermometer
Staatsanwalt: "Was haben Sie beobachtet?"
Thermometer: "Ich messe nur. Mir fehlt jede politische Bildung."
Dritter Zeuge: Die Atmosphäre
Staatsanwalt: "Warum haben Sie die Vereinbarung nicht eingehalten?"
Atmosphäre: "Es wurde versäumt, mir eine unterschriebene Kopie zuzustellen."
Sachverständige
Professor Newton
"Die Schwerkraft hält sich seit Jahrhunderten nicht an politische Beschlüsse. Gegen sie läuft bereits ein weiteres Verfahren."
Professor Einstein
"Die Naturgesetze zeigen sich unbeeindruckt von Mehrheitsbeschlüssen."
Professor Clausius
"Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik hat erklärt, dass er auf Anfragen des Gerichts grundsätzlich nicht reagiert."
Zuschauerraum
  • Ein Vulkan schläft während der gesamten Verhandlung.
  • Ein Gletscher schmilzt langsam vor sich hin.
  • Die Sonne wird mehrmals zur Ordnung gerufen, weil sie ungefragt weiter strahlt.
  • Mehrere Wolken verlassen wegen Formlosigkeit den Saal.
Kreuzverhör
Verteidiger: "Natur, wussten Sie überhaupt von dem Abkommen?"
Natur: "Nein."
Verteidiger: "Haben Sie es unterzeichnet?"
Natur: "Nein."
Verteidiger: "Sind Sie Vertragspartei?"
Natur: "Nein."
Verteidiger: "Dann keine weiteren Fragen."
Beratung des Gerichts
Nach dreitägiger Beratung kommt das Gericht zu folgendem Schluss:
  1. Die Natur hat sämtliche ihr vorgeworfenen Vorgänge tatsächlich verursacht.
  2. Die Natur handelt jedoch ausschließlich nach Naturgesetzen.
  3. Naturgesetze können weder durch Abstimmung noch durch Resolution geändert werden.
  4. Der Angeklagten konnte nicht nachgewiesen werden, jemals an den Verhandlungen teilgenommen zu haben.
Urteil
Im Namen des gesunden Menschenverstandes ergeht folgendes Urteil:
Die Angeklagte Natur wird freigesprochen.
Die Kosten des Verfahrens tragen die Vertragsparteien, die offenbar angenommen haben, die Physik sei durch diplomatische Dokumente unmittelbar beeinflussbar.
Der Richter fügt hinzu:
"Das Gericht stellt klar, dass man Ziele vereinbaren kann. Die Temperatur erfährt davon jedoch erst, wenn sich die Emissionen ändern."
Natur verlässt schweigend den Saal und setzt ihre Arbeit fort.
Ende der Verhandlung.
Das offizielle Protokoll: (Eventuelle Abweichungen hat Kurzfried Entropie zu verantworten.)


Gerichtsschreiber: KI Copilot

Protokoll der öffentlichen Verhandlung im Verfahren: Weltgemeinschaft ./. Natur

09:00 Uhr
Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung.
Die Angeklagte Natur erscheint nicht persönlich, sondern in einem Tarnmantel aus Wetter, Geologie, Ozeanen, Wolken und in der Hand mit einem unbeirrbaren Satz physikalischer Gesetze. Di Natur wabert leicht auf dem LED-Bildschirm wegen Fieber.
09:05 Uhr
Die Anklage verliest:
„Der globale Temperaturanstieg wird die Grenze von 1,5 Grad voraussichtlich schon in den nächsten Jahren überschreiten. Damit wird sie die im rechtsverbindlichen Pariser Klimaabkommen festgelegte Obergrenze verfehlen.“
Die Angeklagte zeigt keine erkennbare Reaktion.
09:15 Uhr
Der Richter fragt die Angeklagte:
„Haben Sie die Anklageschrift erhalten?“
Die Angeklagte antwortet durch ein leichtes Rascheln der Blätter:
„Nein. Außerdem habe ich noh viel Zeit.“
09:20 Uhr
Zeuge CO₂ wird vernommen.
Frage: „Weshalb tragen Sie zur Erwärmung bei?“
Antwort: „Das steht so in meinen Materialeigenschaften. Die wurden lange vor dem Pariser Abkommen definiert.“
09:45 Uhr
Sachverständiger Professor Thermodynamik erklärt:
„Die Natur erkennt weder Verträge noch Resolutionen an. Sie verarbeitet ausschließlich Anfangsbedingungen und Naturgesetze.“
Die Anklage beantragt daraufhin, die Naturgesetze als Mitbeschuldigte zu laden.
Der Antrag wird wegen Aussichtslosigkeit abgelehnt.
10:30 Uhr
Im Zuschauerraum:
  • Die Sonne strahlt unbeirrt weiter.
  • Ein Eisberg schmilzt demonstrativ.
  • Drei Wolken enthalten sich jeder Stellungnahme.
  • Ein Vulkan schläft.
  • Die Schwerkraft sitzt regungslos in der letzten Reihe.
  • In der Ferne leuchtet eine Supernova.
11:00 Uhr
Kreuzverhör der Natur.
Verteidiger:
„Haben Sie das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet?“
Natur:
„Nein.“
„Waren Sie bei den Verhandlungen anwesend?“
Natur:
„Nein.“
„Anerkennen Sie die Zuständigkeit dieses Gerichts?“
Natur:
„Ebenfalls nein.“
11:05 Uhr
Der Richter notiert:
„Die Angeklagte zeigt sich durchgehend unkooperativ und störrisch, allerdings in bemerkenswerter Konsequenz seit etwa 13,8 Milliarden Jahren.“
11:45 Uhr
Urteilsverkündung.
Im Namen des gesunden Menschenverstandes ergeht folgendes Urteil:
  1. Die Natur hat die ihr zur Last gelegten physikalischen Vorgänge tatsächlich verursacht.
  2. Die Natur handelte dabei streng gesetzestreu nach Naturgesetzen, weigerte sich aber hartnäckig, Verträge mit dem Gipfel der Schöpfung, dem gemeinen Menschen zu erfüllen.
  3. Diese Naturgesetze liegen außerhalb der Zuständigkeit dieses Gerichts.
  4. Die Angeklagte wird freigesprochen und zu einer Buse von 12 Wirbelstürmen verurteilt.
Die Kosten des Verfahrens tragen die Kläger.
Schlussbemerkung des Gerichts
„Politische Ziele können beschlossen werden. Ob sie erreicht werden, entscheidet jedoch nicht die Abstimmung, sondern die Realität. Auf jeden Fall sind sie rechtskräftig und die Natur hat sie zu befolgen.“
11:50 Uhr
Die Angeklagte verlässt den Saal.
Genauer gesagt: Sie bleibt einfach überall im All.
11:50 Uhr
Die unterschiedlichen Fassungen sind auf die Unbestimmtheitsrelation zwischen Exekutive und Legislative zurückzuführen, die unterschiedliche Wörterbücher verwenden.

Arktos Hutschimodo
Beauftragter



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Eintrag für die UB (Universalbibliothek), Abteilung: Dokumente aus parallelen Verwaltungsrealitäten

Signatur: KL-2.05/38
Titel: Das Volk gegen die Natur. Gerichtsprotokoll einer klimajuristischen Auseinandersetzung
Verfasser: Arktos Hutschimodo
Mitwirkende: KI Copilot (Gerichtsschreiber), Kurzfried Entropie (Protokollabweichungen)
Gattung: Satirische Gerichtsfarce mit dokumentarischen Störungen
Entstehungsort: Weltklimagerichtshof, Sitzungssaal 1½
Schlagwörter: Natur, Klima, Thermodynamik, Bürokratie, Völkerrecht, Symbolpolitik, Gerichtswesen, Absurdität, Entropie, Protokollwesen
Kurzbeschreibung:
Das Werk dokumentiert einen historischen Versuch der Weltgemeinschaft, die Natur wegen Missachtung einer politisch festgelegten Temperaturgrenze gerichtlich zur Verantwortung zu ziehen. Im Verlauf der Verhandlung treten Kohlendioxid, Atmosphäre, Thermometer und verschiedene Naturgesetze als Zeugen oder mittelbar Beteiligte auf. Die Angeklagte bestreitet weder die Tatsachen noch die Physik, verweigert jedoch die Anerkennung der gerichtlichen Zuständigkeit.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das beigefügte offizielle Sitzungsprotokoll des Gerichtsschreibers KI Copilot. Dieses entwickelt im Verlauf der Niederschrift zunehmend Eigenleben und enthält verschiedene logische Inkonsistenzen, darunter einen Freispruch mit anschließender Verurteilung sowie die Annahme, rechtskräftige Beschlüsse müssten von der Realität zwangsläufig befolgt werden.
Bibliothekarische Anmerkung:
Das Werk gilt als klassisches Beispiel der Verwaltungsphantastik des frühen 21. Jahrhunderts. Es illustriert den wiederkehrenden Irrtum, Naturgesetze mit Verwaltungsvorschriften zu verwechseln.
Erhaltungszustand:
Gut. Einige Passagen zeigen leichte Spuren von Entropie.
Hinweis für Leser:
Die Universalbibliothek übernimmt keine Haftung für kognitive Dissonanzen, die beim gleichzeitigen Lesen naturwissenschaftlicher und bürokratischer Abschnitte entstehen können.
Standortvermerk:
Regal 5, Fach „Rechtskräftige Beschlüsse gegen die Wirklichkeit“, zwischen
  • Die Republik gegen die Schwerkraft (vergriffen)
  • Verordnung zur Vereinheitlichung natürlicher Konstanten (außer Kraft gesetzt)
Ausleihstatus:
Dauerleihe durch Realität.Bildung einer Supernova durch große Masse. Eine Rückgabe wird gegenwärtig nicht erwartet.

Statusupdate 1:

Ausleihstatus:
Dauerentnahme durch die Realität. Das Werk befindet sich derzeit außerhalb der bibliothekarischen Einflusszone. Wegen fortgesetzter Anlagerung amtlicher Stellungnahmen, Gegendarstellungen, Expertisen und Folgeberichte hat der Bestand eine kritische Masse erreicht. Die Entstehung einer Supernova wird verwaltungsintern beobachtet. Eine Rückgabe wird gegenwärtig nicht erwartet.

Statusupdate 2

Dauerleihe durch die Realität. Das Dokument konnte trotz intensiver Suche in Raum, Zeit und Verwaltung nicht zurückgeführt werden. Durch die fortgesetzte Ansammlung von Gutachten besitzt der Vorgang inzwischen Sterncharakter. Die Bildung einer Supernova gilt als wahrscheinlich. Mahngebühren wurden vorsorglich ausgesetzt.
 
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