Fragmente

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wirena

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Und es läuft im Kreislauf voran ...
hat in mir unbewusst weitergewirkt, und ein „bildhaftes Gefühl“ drängt sich auf, das ich in Gedanken gefasst wie folgt loswerden möchte, muss, damit ich zur Ruhe komme:

Da die Raumzeit gekrümmt ist, drängt sich mir der Gedanke auf, dass das unendlich Grosse sich mit dem unendlich Kleinen in der unendlichen Raumzeit verbindet, beide „ineinanderfliessen“ und das Universum, obwohl es flach ist, zu sein scheint, ein geschlossenes System ist. Durch das „Ineinanderfliesen wird das unendlich Grosse kleiner und das unendlich Kleine grösser – ein Kreislauf eben…
 

Bernd

Foren-Redakteur
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Das ist interessant. Und ein feines Gebiet. Bei dem Kabarett ging es aber um Fortschritt. Man kam immer wieder am Anfang an, wo man gestartet ist. Das Gefühl habe ich auch heute.
 

wirena

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Fortsetzung „kleine Geschichte der Philosophie“ mit Wikipedia

Panpsychismus

Wikipedia–Zitate::Fettmarkierung von mir – eigene Zusammenfassungen, Gedanken dazu kursiv

Zitat:
«Panpsychismus (von altgriech. πᾶν pan „alles“ und ψυχή psyche „Seele“) ist eine metaphysische Theorie der Philosophie, der zufolge alle physischen Objekte neben physikalischen auch geistige Eigenschaften besitzen, die nicht aufeinander zurückgeführt werden können. Im Sinne eines Eigenschaftsdualismus handelt es sich um zwei untrennbare „Seiten“ der Realität, die nur eine gemeinsame Existenz haben können. Die „geistige Seite“ drückt sich nicht nur als „Innenwelt“ komplexer Gehirne aus (etwa als menschliche Psyche) und entstand auch nicht erst mit dem Leben, sondern umfasst die Vorstellung einer jeglicher Materie innewohnenden Intentionalität bis hinunter auf die Quantenebene. Zitatende

Diese Aussage erinnert mich stark an die «Verbundenheit» von Raum und Zeit, die als Raumzeit definiert wird.

Zitat:
«Der Panpsychismus setzt bei allen ungeklärten Fragen der Naturwissenschaften an, für die es bislang keine überzeugenden Theorien gibt. Am bekanntesten ist der Lösungsvorschlag für das sogenannte „Leib-Seele-Problem“, das sich mit dem Verhältnis von Materie und Geist beschäftigt. Panpsychisten gehen davon aus, dass sich geistige Eigenschaften im Laufe der Zeit bis hin zum Bewusstsein entwickelt haben…Zitatende

D.h., dass sich die geistigen Eigenschaften. das Bewusstsein auch heute noch weiterentwickeln. Dies erinnert mich sehr an mein früheres Erleben, dass wir ein Elektronenhaufen sind, und dass das Universum im Menschen über sich selber nachdenkt, Erfahrungen sammelt und sich weiterentwickelt

Zitat:
«Panpsychisten verneinen die dualistische Trennung von Geist und Materie
, aber auch die These, dass mentale Eigenschaften aus rein materiellen Dingen plötzlich und aus den Vorbedingungen erklärbar hervorgehen können (Emergenz). Für Panpsychisten ist die Entwicklung des bewussten Erlebens und jegliche geistigen Phänomene nur dann erklärbar, wenn deren Vorstufen schon in der Grundstruktur der materiellen Welt vorhanden sind. Solche Vorstufen geistiger Eigenschaften werden oft „proto-mentale“ Eigenschaften genannt. Der zeitgenössische Panpsychismus behauptet jedoch nicht, dass beispielsweise Atome oder Bakterien bereits Schmerzen oder ähnliche Bewusstseinszustände erleben können oder dass alle Dinge eine menschenähnliche Seele haben, wie es im (religiösen) Animismus der Fall ist.

Schöpfer des Begriffs „Panpsychismus“
war der Renaissance-Philosoph Francesco Patrizi:

Zitat Wikipedia:
«Francesco Patrizi da Cherso (auch Patrizzi, Patricio; latinisiert Franciscus Patricius, kroatisch Frane Petrić, Franjo Petrić oder auch Franjo Petriš; * 25. April 1529 in Cres; † 7. Februar 1597 in Rom) war ein venezianischer Humanist, Philosoph, Schriftsteller, Literatur-, Staats- und Geschichtstheoretiker, Militärwissenschaftler und Dichter kroatischer Abkunft….» Zitatende

Zeitgenössische Panpsychisten: Zusammenfassung mit KI:

  • Philip Goff: Britischer Philosoph an der Durham University; er argumentiert, dass das herkömmliche physikalische Weltbild unvollständig ist und Bewusstsein der zugrundeliegende Stoff der von der Physik beschriebenen mathematischen Strukturen sein muss.

  • Galen Strawson: US-amerikanischer Philosoph (University of Texas at Austin), der mit seinem Aufsatz Realistic Monism (2006) ein wichtiger Katalysator der modernen Debatte wurde und argumentiert, dass ein konsequenter Physikalismus logischerweise zum Panpsychismus führen muss.

  • Godehard Brüntrup: Deutscher Jesuit und Professor für Metaphysik und Philosophie des Geistes an der Hochschule für Philosophie München; er gehört zu den führenden Stimmen im deutschsprachigen Raum, die sich mit Panpsychismus, Prozessphilosophie und dem Handeln Gottes beschäftigen.

  • David Chalmers: Australischer Philosoph, der das „schwere Problem des Bewusstseins“ prägte. Er steht dem Panpsychismus sehr nahe und vertritt die Annahme sogenannter protophänomenaler Eigenschaften auf der Mikroebene.

  • Christof Koch: Führender Neurowissenschaftler, der eine moderne Variante des Panpsychismus als elegante Erklärung für das Bewusstsein in der Verbindung mit der Integrierten Informations-Theorie (IIT) diskutiert

Zitat Wikipedia
«Zeitgenössische Panpsychisten bezeichnen den geistigen bzw. proto-mentalen Aspekt, den sie allen existierenden Dingen zuschreiben, oft als phänomenale Eigenschaften oder
Qualia. Der Begriff Qualia meint, dass sich etwas irgendwie anfühlt; dass etwa Senf einen bestimmten Geschmack erzeugt oder bestimmte Wellenlängen des Lichts dem Menschen als Farben erscheinen. Eine panpsychistische Position, die „einfache Erfahrung“ auf allen Ebenen der Natur kennt, steht meist in der Tradition von Alfred North Whitehead und heißt nach David Ray Griffin auch Panexperientialismus.

Panexperientialismus?
In Wikipedia ist darüber nichts zu finden. In Übersicht KI ist Folgendes zu lesen:

Zitat: Übersicht mit KI
Der Panexperientialismus (von altgriechisch pān „alles“ und englisch experience „Erfahrung/Erleben“) ist eine philosophische Strömung innerhalb der Metaphysik und der Philosophie des Geistes. Er besagt, dass alle fundamentalen Bausteine der Realität die Fähigkeit zu einer Form von grundlegendem Erleben oder Fühlen besitzen.

Die Strömung ist eng verwandt mit dem Panpsychismus, unterscheidet sich jedoch in einer wichtigen Nuance:

Kernkonzepte des Panexperientialismus

  • Erleben ohne Geist: Während der klassische Panpsychismus oft davon ausgeht, dass alles eine Form von „Geist“ (psyche) oder partiellem Bewusstsein besitzt, trennt der Panexperientialismus das reine Erleben vom Denken.

  • Kein Intellekt nötig: Eine fundamentale Entität (wie ein Atom oder Elektron) muss laut dieser Theorie nicht logisch denken oder ein menschliches Selbstbewusstsein besitzen. Es reicht aus, dass sie auf äußere Reize reagiert, d. h. die Umwelt „spürt“ oder durch energetische Wechselwirkungen beeinflusst wird (Prehension).

  • Alternative zur Emergenz: Die Theorie versucht das „schwierige Problem des Bewusstseins“ zu lösen. Materialisten argumentieren meist, dass Bewusstsein ab einer gewissen biologischen Komplexität (wie dem Gehirn) plötzlich entsteht (Emergenz). Panexperientialisten entgegnen, dass man aus völlig erlebnislosem Stoff kein Erleben erzeugen kann – folglich muss die Fähigkeit zu erleben von Anfang an in der Natur verankert sein.
Wichtige Vertreter
Geprägt und populär gemacht wurde der Ansatz vor allem durch die Prozessphilosophie:


  1. Alfred North Whitehead: Er gilt als Vordenker. Er beschrieb die Welt nicht als Ansammlung starrer Dinge, sondern als ein Netz aus dynamischen Ereignissen („Wirklichen Ereignissen“), die alle eine innere, erlebbare Komponente besitzen.
  2. David Ray Griffin: Der amerikanische Philosoph grenzte den Begriff „Panexperientialismus“ ganz gezielt vom Panpsychismus ab, um anthropomorphe Missverständnisse (also die Vorstellung, Atome hätten „menschliche Gedanken“) zu vermeiden. Zitatende

Erleben ohne Geist? Kann ich nicht nachvollziehen – da ist mir der bewusste Geist, das Bewusstsein des Panpsychismus, der Geist und Bewusstsein wie die Raumzeit, Raum und Zeit vereint, nachvollziehbarer.

Kein Intellekt nötig?: das scheint mir klar – wenn ein Elektron ein gewisses, schwaches Bewusstsein haben soll, so hat es sicher keinen Intellekt – obwohl, was ist Intellekt? Definition gemäss Wikipedia:

Zitat: «Intellekt (von lateinisch intellectus ‚Erkenntnisvermögen‘, ‚Einsicht‘, ‚Verstand‘) bezeichnet in der Philosophie des Geistes die Fähigkeit, etwas geistig zu erfassen, sowie die Instanz im Menschen, die für das Erkennen und Denken zuständig ist. Das Wort Intellekt wird oft synonym zu Verstand verwendet, daneben auch mit der Bedeutung von Vernunft, Bewusstsein oder Geist. Zitatende

Alternative zur Emergenz: dass die Fähigkeit zu erleben von Anfang an in der Natur verankert ist, ist für mich stimmig – siehe zum Beispiel die Pflanzen, reagieren mit Reaktionen (Duftstoffen) auf Bedrohungen –

Zurück zum Panpsychismus:

Zitat Wikipedia:
Neben Qualia und Erfahrungen verallgemeinern Panpsychisten auch andere Aspekte des Geistigen – darunter sind Subjektivität, die Einheit eines subjektiven Erlebens, Teleologie (Zweckgerichtetheit), Spontaneität (Entscheiden, Freiheit), Intentionalität (Gerichtetheit, Repräsentation), Wahrnehmung, Erinnerung oder gar Erkennen, Denken, Sprechen und Selbstbewusstsein. Entweder wird den kleinsten Bauteilen der Welt eine dieser Eigenschaften direkt zugesprochen oder eine Vorform davon – die jedoch nicht rein physisch aufgefasst wird.

Der Panpsychismus muss nicht zwangsläufig den kleinsten Dingen unmittelbar geistige oder proto-mentale Eigenschaften zuschreiben. Stattdessen sprechen viele (insbesondere historische) Panpsychisten der Welt als ganzer geistige Eigenschaften zu. Man unterscheidet also einerseits

atomistische Panpsychisten, für die alle einzelnen Dinge einen geistigen Aspekt haben

– und andererseits


holistische Panpsychisten, die die Geistigkeit aller Dinge von der Geistigkeit des Ganzen ableiten….

«Qualia Definition Zitat Wikipedia:«Unter Qualia (Singular: das Quale, von lateinisch qualis ‚wie beschaffen‘) oder phänomenalem Bewusstsein versteht man den subjektiven Erlebnisgehalt mentaler Prozesse im Zusammenhang mit den auslösenden physiologischen Reizen. Demnach sind Qualia als höchstpersönliche „Qualität“ eines Sinneseindruckes zu verstehen (Wie etwas wahrgenommen wird), im Unterschied zum Perzept, das das sinnliche Empfinden einschließlich der damit verbundenen Emotionen und Bewertungen ausklammert (Was wahrgenommen wird und beschrieben werden kann). Qualia sind die individuellen Empfindungen, die nur dem wahrnehmenden Subjekt zugänglich sind und die man nicht hinreichend in Worte fassen kann.

Das Verständnis der Qualia ist eines der zentralen Probleme der Philosophie des Geistes. Dort wird von manchen angenommen, dass ihre Existenz nicht mit den Mitteln der Neuro- und Kognitionswissenschaften erklärbar ist. Die Frage, wie und warum Organismen Qualia besitzen, wird als hartes Problem des Bewusstseins bezeichnet.» Zitatende

Wikipedia erwähnt und führt die Abgrenzungen aus vom Animismus und Idealismus und geht auf die Argumente für und gegen den Panpsychismus ein, und schliesst mit der Geschichte des Panpsychismus die von den Vorsokratiker und Antike bis ins 21. Jahrhundert reicht.

Erwähnt werden auch weitere Panpsychisten. Zitat:

«Weitere panpsychistische Auffassungen und Denkmodelle (die sich in ihrer Konzeption jedoch teilweise markant unterscheiden) sind unter anderem von folgenden Denkern vertreten und entwickelt worden: Josiah Royce, John Dewey, William James, Charles Peirce, Ernst Haeckel, Henri Bergson, Bertrand Russell, Arthur Eddington, Carl Gustav Jung, Bernhard Rensch, Charles Birch,[ David Bohm, Freeman Dyson, Ervin László, Edward Goldsmith, Jean Émile Charon, Hans Jonas und Michael Lockwood. Auch einflussreiche spirituelle Lehrer und Vertreter der Integralen Theorie wie Sri Aurobindo[ und Ken Wilber[ vertreten panpsychistische Auffassungen.» Zitatende

Der Abschluss des Wikipediabeitrages ist Zitat:

«Moderner Panpsychismus in Deutschland

Liberaler Naturalismus

Im deutschen Sprachraum hat der Philosoph
Godehard Brüntrup argumentiert, dass der Emergenzbegriff ohne die panpsychistische Annahme graduell abgestufter proto-mentaler Eigenschaften zu einer dualistischen Position führt. In der Tradition von Bertrand Russell und Alfred N. Whitehead vertritt er die These, dass die intrinsischen Eigenschaften der Materie analog zu mentalen Eigenschaften gedacht werden müssen. Zentral ist dabei die Zurückweisung des Materiebegriffes von René Descartes, der bis heute das naturwissenschaftliche Denken prägt. Im Gegensatz zum reduktionistischen Programm des alten materialistischen Naturalismus spricht Brüntrup daher mit Gregg Rosenberg von einem „liberalen Naturalismus“, der Vorstufen des Mentalen zu den fundamentalen Eigenschaften der materiellen Natur rechnet. Brüntrup hat ein eigenständiges Kapitel der dritten, erweiterten Auflage seines Lehrbuchs Das Leib-Seele-Problem dem Panpsychismus in der Analytischen Philosophie des Geistes gewidmet.

Gradueller Panpsychismus


Im Anschluss an Alfred N. Whitehead und Pierre Teilhard de Chardin hat Patrick Spät einen „Graduellen Panpsychismus“ formuliert. Die plötzliche Emergenz geistiger Eigenschaften sei nicht möglich – gleichsam müssen wir die Existenz geistiger Eigenschaften berücksichtigen, wenn wir die Wirklichkeit in all ihren Facetten beschreiben und erklären wollen. Spät geht davon aus, dass in der Wirklichkeit eine gestufte Form von geistigen Eigenschaften anzutreffen ist: Nur dann, wenn ein Ding (eine Entität) in materieller Hinsicht ausreichend komplex ist, kann auch die korrespondierende geistige Seite komplexe Züge annehmen. Spät hat 2012 mit Der Mensch lebt nicht vom Hirn allein[ ein populärwissenschaftliches Buch veröffentlicht, das sich allgemeinverständlich und ausführlich mit dem "Graduellen Panpsychismus" beschäftigt. Spät bezieht sich sowohl in seiner Dissertation wie auch in seinem veröffentlichten Buch dabei auch auf die Theorie der Integrierten Information des Bewusstseins (Integrated Information Theory of Conciousness, IIT) des US-amerikanischen Psychiaters und Neurobiologen Giulio Tononi, welche man dem US-amerikanischen Neurowissenschaftler Christof Koch zufolge als wissenschaftliche Form des Panpsychismus ansehen kann. Ein wesentlicher Punkt bei der Theorie der Integrierten Information, die in Bits gemessen wird, ist es, dass sie auch auf künstliche Systeme, also Roboter angewendet werden kann.» Zitatende
 
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wirena

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Glück (Tanka)

die Süsse des Glücks
breitet sich im Herzen aus
gelungener Tag

Bewusstsein ist Sein, Leben
der Mensch dies erkennen kann
 

wirena

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Panpsychismus mit YouTube

Wie vorgängig unter «Panpsychismus Wikipedia» erwähnt, listet KI folgende zeitgenössische Panpsychisten auf:
Philip Groff, Galen Strawson, Godehard Brüntrup, David Chalmers und Christof Koch.

In YouTube habe ich Vorträge und Gespräche von diesen gefunden, deren Link, mit den dazugehörigen Beschreibungen kopiere ich untenstehend hier ein. Meine Anmerkungen füge ich kursiv ein. Ich habe alle angehört, und zusammenfassend, als meine Essenz, kann ich Folgendes festhalten:


Die ganze physikalische Welt besteht aus Bewusst sein. Die Beschaffenheit eines Elektrons, eines Neutrons z.B. ist nichts anderes als Bewusstseins.

Nicht jedes System ist bewusst, doch die grundlegenden Systeme, die Teilchen, die Elektronen, Photonen etc. sind bewusst, und bestimmte Kombinationen davon haben Bewusstsein.

Das Kombinationsproblem, wie schaffen Kombinationen von bewussten Teilchen ein bewusstes Etwas und welche Kombinationen, ist noch zu lösen. Im Internet fand ich bereits Lösungsvorschläge.

Die Physik gibt die Beschreibung, die Gleichung der Materie, sagt aber nichts darüber aus was die Materie ist.

Der Panpsychismus sagt, dass Bewusstsein physisch ist. Daraus folgt, dass das Bewusstsein in irgendeiner Form in allen vorhandenen Dingen vorhanden ist.

Bewusstsein ist eine Art «Stoff, Substanz», die Grundlage allen Seins.

Bewusstsein ist eine grundlegende Eigenschaft der Realität selbst, die mit zunehmender Komplexität der Informationsverarbeitung reicher und differenzierter wird.

Es gibt verschiedene Formen, Ausprägungen von Bewusstsein.

Die Verarbeitung von Informationen weist auf Bewusstseinselementen hin.

Im Menschen ist Bewusstsein, das subjektive Erleben unseres Geistes und der Welt.

Bewusstsein kann nicht simuliert werden; es muss erschaffen werden. Mit Hilfe von Technologien wie neuromorphen Computern oder Quantencomputer könnte es grundsätzlich möglich sein, das menschliche Bewusstsein in einem Artefakt nachzubilden. Aussage von Christof Koch.

Wie ich verstehe, ist die Zuordnung von KI, (siehe vorgängiger Beitrag Pansychismus Wikipedia) dass Christof Koch ein Panpsychist falsch. Er ist vermutlich ein «Analytischer Idealist», da er sich auf Bernardo Kastrup bezieht. Sicher ist er ein Verfechter der sogenannten integrierter Informationstheorie von Totoni, und er erklärt auch, wie diese Theorie zu verstehen ist. Das Thema KI mit seiner Problematik wird am Schluss des Gesprächs ebenfalls ausführlich angesprochen.


youTube-Links:

Philip Goff – ein kurzer Ausschnitt
10.09.2026 – 9 Minuten


https://www.youtube.com/watch?v=Fxb0PnXS8Pk

0:00 Argumente für den Panpsychismus
1:28 Ist alles bewusst?
3:17 Warum hat sich Bewusstsein entwickelt?
5:11 Die Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität

Warum der Panpsychismus alles verändert, was Sie über unsere Existenz wissen | Phillip Goff
Kann die Hinwendung zum Panpsychismus Ihr mentales und spirituelles Wohlbefinden verbessern? Wir untersuchen, warum diese Perspektive zutreffen könnte. Die Philosophie des Geistes konzentriert sich oft auf komplexe neuronale Prozesse. Der Panpsychismus hingegen legt nahe, dass Bewusstsein in den fundamentalen Bausteinen des Universums existiert. Diese Sichtweise stellt unser gegenwärtiges Verständnis der Natur der Realität in Frage, indem sie postuliert, dass Erfahrung nicht auf biologisches Leben beschränkt ist. Diese Sichtweise kann eine tiefere Verbindung zu sich selbst und zur Welt fördern. Wir betrachten, wie dieser Perspektivenwechsel Ihr mentales Wohlbefinden unterstützt und über gängige Modelle hinausgeht, um einen tieferen Sinn im Leben zu finden.


Philip Goff
01.06.2023 - 35 Minuten

Philosophize This!
Mehr Infos: Website: https://www.philosophizethis.org/

https://www.youtube.com/live/Ff0MHbdokWg?t=372s

…Was, wenn alles Bewusstsein ist? – Panpsychismus – Philip Goff
Die heutige Wissenschaft erklärt lediglich wie sich die physischen Dinge verhalten, sie erklärt absolut nichts über das Wesen der Materie an sich. Sie sagt nicht was Materie ist, sondern was Materie tut. Panpsychisten denken, dass die physikalische Wissenschaft nicht alles über die physische Realität enthüllt, da sie auf einer rein quantitativen Methode basiert. Sie glauben wir müssen einen Weg finden, um das Bewusstsein in die Modelle zu integrieren. Der Weg dazu wäre sich das Bewusstsein als etwas Allgegenwärtiges anzunehmen, das der uns bekannten physischen Materie zugrunde liegt. Die Teilchen und Felder, die wir untersuchen, bestehen aus Bewusstsein. Sie sind Formen von Bewusstsein. Unsere eigene menschliche Subjektivität dürfen wir aber nicht auf die Definition dessen produzieren, was eine innere Erfahrung ausmacht. Die Subatomaren Teilchen hätten eine ganz andere Art von innerer Erfahrung. Der Panpsychismus hat das Potential unsere Welt zu einer besseren zu verändern, da wir durch ihn in einer Welt leben, in der alles aus Bewusstsein besteht. Das menschliche Bewusstsein ist nur eine hochentwickelte Version dessen, was Überall im Universum vor sich geht.

Das Kombinationproblem und die Frage «wie entsteht Bewusstsein?» ist damit nicht beantwortet.



Galen Strawson – Was ist Panpsychismus?
22.01.2025 – 9 Minuten – automatisch synchronisiert


https://www.youtube.com/watch?v=wmezP2CiirU

Panpsychismus ist die extreme Behauptung, dass alles in der physischen Welt – alle subatomaren Teilchen – in gewisser Weise „bewusst“ ist oder über eine Art „Protobewusstsein“ verfügt. Warum nehmen immer mehr führende Philosophen den Panpsychismus ernst? Irgendetwas muss im Gange sein. Könnte es Zweifel daran geben, dass das wissenschaftliche Projekt zur Erklärung des Bewusstseins gescheitert ist?

Galen John Strawson ist ein britischer analytischer Philosoph und Literaturkritiker, der sich hauptsächlich mit der Philosophie des Geistes, der Metaphysik, John Locke, David Hume, Immanuel Kant und Friedrich Nietzsche beschäftigt.


Galen Strawson – Panpsychismus: Argumente dafür und dagegen
05.10.2025 – 10 Minuten – automatisch synchronisiert


https://www.youtube.com/watch?v=Z6Hn9CUpjbU

Panpsychismus ist die Theorie, dass Bewusstsein irreduzibel ist und die Grundlage der Realität bildet. Zu den Formen des Panpsychismus gehören der Mikropsychismus, bei dem Elementarteilchen oder -Felder in gewisser Weise bewusst sind, und der Kosmopsychismus, bei dem das gesamte Universum in gewisser Weise bewusst ist. Welche Argumente sprechen für und gegen den Panpsychismus, wie beispielsweise das Kombinationsproblem?


Galen Strawson – Bewusstsein und tiefe Ontologie
18.10.2025 – 7 Minuten – automatisch synchronisiert


https://www.youtube.com/watch?v=N4dlc1VLDsQ

Welche Beziehung besteht zwischen Bewusstsein und der Natur der ultimativen Realität? Manche sagen, es gebe keine Beziehung; Bewusstsein sei ein spätes, kontingentes Produkt der biologischen Evolution. Andere wiederum meinen, Bewusstsein sei irreduzibel und fundamental, ob als Teil der ultimativen Realität oder als Ganzes. Ist es sinnvoll, Bewusstsein und Kosmos gemeinsam zu erforschen?


David Chalmers - Suche nach einer Theorie über das Bewusstsein
12.12.2025 17 Minuten
SoziPodcast (leider mit Werbespotunterbrüchen)


https://www.youtube.com/watch?v=1rNWX6bxLcc

In dieser Folge sprechen wir über David Chalmers’ Werk "Suche nach einer Theorie über das Bewusstsein" aus dem Jahr 1996 und wie er darin das Bewusstsein als grundlegendes, nicht reduzierbares Phänomen der Welt verteidigt. Wir beleuchten seine berühmte Unterscheidung zwischen dem „leichten“ und dem „harten Problem des Bewusstseins“ und diskutieren, warum rein physikalische Erklärungen nach Chalmers nicht ausreichen, um subjektive Erfahrung zu verstehen. Außerdem fragen wir, welche Rolle panpsychistische oder dualistische Ansätze in seiner Theorie spielen und weshalb Chalmers’ Argumente die moderne Philosophie des Geistes so nachhaltig geprägt haben.

David Chalmers
SRF Sternstunde Philosophie – Ein Gespräch von Barbara Bleisch mit David Chalmers
20.06.2019 1 Stunde – ohne Werbeunterbruch


https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/bin-ich-mein-gehirn-david-chalmers?urn=urn:srf:video:aae51833-368f-40e1-8ca6-4c7b53851044

Bin ich mein Gehirn? - David Chalmers

Er ist ein hochdekorierter Philosophieprofessor und singt in einer Rockband. Er hat mit Bestnoten Mathematik studiert und glaubt an eine Art Beseelung der Welt. Und er hält die Frage nach dem Bewusstsein für das schwierigste Problem der Philosophie. Barbara Bleisch im Gespräch mit David Chalmers.

Wir alle haben ein grossartiges Kino im Kopf: Es passiert nonstop eine Menge, es gibt Farbe, Ton und sogar Geruch und Geschmack, wir können zurückspulen und uns erinnern und vorspulen und etwas planen. Das Beste daran: Wir erleben den Film. Die Frage ist nur: Was genau heisst das eigentlich? Ist das Ich, das den Film erlebt, Teil des Films – oder ausserhalb und etwas ganz anderes? Ist unser Bewusstsein letztlich nur ein Effekt einer grossartigen Filmmaschinerie, die wir Gehirn nennen? Physikalisten meinen tatsächlich, auch das Bewusstsein lasse sich rein naturwissenschaftlich erklären. Der australische Philosoph David Chalmers ist anderer Meinung. Für ihn ist die Frage nach dem Bewusstsein nach wie vor ungelöst. Barbara Bleisch im Gespräch mit einem der kreativsten Philosophen unserer Zeit.

Literatur: David J. Chalmers: «The Character of Consciousness (Philosophy of Mind)». Oxford University Press, 2010 David J. Chalmers (Herausgeber.): «Philosophy of Mind. Classical and Contemporary Readings». Oxford University Press, 2002

Die Version in Originalsprache finden Sie hier: https://youtu.be/LkLxuREOwok

Empfehlenswert – gibt einen guten Einblick in die Philosophie allgemein, den Idealismus und in die Panpsychologie, und geht auch auf KI ein. Die Wiedergabe dieses gut verständlichen, schönen Gesprächs ist werbefrei!


Christof Koch
1/3 I Christof Koch über Bewusstsein & Phi II Teil 1 von 3
02.10.2012 18 Minuten 14 Sekunden – ohne Werbeunterbruch


https://www.youtube.com/watch?v=6bSAe3ykw_o

Endet mit dem Tod das Bewusstsein, Christof Koch? | Sternstunde Philosophie SRF Kultur
Christof Koch ist wohl der bekannteste Hirnforscher zum Thema Bewusstsein. Er erklärt die Theorie des Psychiaters Guilio Tononi, nach der sich Bewusstsein quantifizieren und berechnen lässt. Am Ende des launigen Gesprächs steht die Quantenphysik.


Christof Koch
SRF Sternstunde Philosophie – ein Gespräch von Barbara Bleisch mit Christof Koch
15.12.2025 1 Stunde – ohne Werbeunterbrechungen


https://www.youtube.com/watch?v=K3mt2U-kwZI

Endet mit dem Tod das Bewusstsein, Christof Koch? | Sternstunde Philosophie SRF Kultur
Gibt es eine unsterbliche Seele? Und können Maschinen Bewusstsein haben? Solche Fragen treiben den renommierten Hirnforscher Christof Koch seit vielen Jahren um. Wie ein Selbst-Versuch mit Psychedelika seine wissenschaftliche Sicht verändert hat, erzählt er Barbara Bleisch.

Themen in dieser Folge:
00:00 Was haben Sie bei der Einnahme von 5-MeO-DMT erlebt?
20:56 Was ist Bewusstsein?
36:11 Was bleibt von uns nach dem Tod?
43:57 Warum können Maschinen kein Bewusstsein haben?

Das menschliche Gehirn besteht aus eineinhalb Kilo Wasser, Fett und Eiweiss. Wie erzeugt diese wabernde Masse inneres Erleben? Dass sich Dinge für Menschen wohlig oder beängstigend anfühlen, dass Musik sie berührt und sie betroffen reagieren, wenn jemandem Unrecht widerfährt? Der Erforschung dieser Frage hat der deutsch-amerikanische Neurowissenschaftler Christof Koch fast sein ganzes bisheriges Leben gewidmet. Für seine wissenschaftliche Arbeit ist er weltbekannt. Er, der als Katholik aufgewachsen ist und viele Jahre in der Kirche Halt fand, ist heute überzeugt: Eine unsterbliche Seele gibt es nicht. Nach einem Selbstversuch mit einer psychedelischen Substanz, die für ihn einer Nahtoderfahrung gleichkam, ist er sich aber auch sicher: Sterben ist nicht schlimm, und die Auflösung des eigenen Ichs gehört zum Schönsten, was Menschen erleben können.

Empfehlenswert: Bericht über Qualia, verschiedene Bewusstseinszustände
 

wirena

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Fortsetzung „kleine Geschichte der Philosophie“ mit Wikipedia
Panpsychismus

Integrierte Informationstheorie und Panpsychismus und CERN


Christof Koch und sein Verfechten der Integrierte Informationstheorie lässt mich nicht los, und so recherchierte ich im Internet was darüber zu finden ist.

Einige Zitate, dazu, die ich aus Wikipedia kopiere:

„Die Integrierte Informationstheorie, englisch Integrated Information Theory (IIT), schlägt ein mathematisches Modell für das Bewusstsein eines Systems vor. Sie umfasst ein Rahmenwerk, das erklären soll, warum bestimmte physikalische Systeme (wie etwa das menschliche Gehirn) bewusst sind. IIT versucht zu erklären, ob ein physikalisches System bewusst ist, in welchem Ausmaß und welche konkrete Erfahrung es hat – also warum es sich in bestimmten Zuständen auf eine bestimmte Weise anfühlt (z. B. warum unser Gesichtsfeld als ausgedehnt erscheint, wenn wir in den Nachthimmel blicken), und was nötig wäre, damit andere physikalische Systeme bewusst sein könnten (Sind andere Tiere bewusst? Könnte das ganze Universum bewusst sein?).

In IIT wird angenommen, dass das Bewusstsein eines Systems (wie es sich subjektiv anfühlt) durch seine kausalen Eigenschaften mathematisch beschreibbar ist (wie es objektiv ist). Daher sollte es möglich sein, das bewusste Erleben eines physikalischen Systems zu erklären, indem man seine vollständigen kausalen Wirkkräfte berechnet (entfaltet).

Beziehung zum „harten Problem des Bewusstseins «Der australische Philosoph David Chalmers hat argumentiert, dass jeder Versuch, Bewusstsein rein physikalisch zu erklären – also bei den derzeit formulierten Naturgesetzen anzusetzen und daraus die notwendige und unvermeidliche Existenz von Bewusstsein abzuleiten – letztlich auf das sogenannte „harte Problem“ stößt.

Aber anstatt von physikalischen Prinzipien auszugehen um beim Bewusstsein anzukommen, beginnt IIT mit dem Bewusstsein: Sie nimmt die Existenz unseres eigenen Bewusstseins als gesichert an und erschließt die Eigenschaften, die ein hypothetisches physikalisches Substrat besitzen müsste, um dieses bewusste Erleben zu ermöglichen.

Die Fähigkeit, diesen Schluss von der Phänomenologie zur Mechanik zu machen, beruht auf der zentralen Annahme der IIT: Wenn sich die formalen Eigenschaften einer bewussten Erfahrung vollständig durch ein zugrunde liegendes physikalisches System erklären lassen, dann müssen auch die Eigenschaften des physikalischen Systems durch die Eigenschaften der Erfahrung erklärt sein.

Welche Bedingungen ein physikalisches System erfüllen muss, damit Bewusstsein entstehen kann, ist ein offenes Forschungsfeld. Es ist möglich, dass Bewusstsein auf einem Kontinuum existiert, wie Studien mit Split-Brain-Patienten und mit wachen Patienten mit stark reduzierter Hirnmasse nahelegen.

Der Neurowissenschaftler Christof Koch, der an späteren Versionen der Theorie mitgewirkt hat, bezeichnete IIT als „die einzige wirklich vielversprechende fundamentale Theorie des Bewusstseins“.

Der Philosoph David Chalmers, bekannt für die Formulierung des harten Problems des Bewusstseins, hat Sympathie für IIT geäußert. Laut Chalmers stellt die Theorie eine Entwicklung in die richtige Richtung dar – unabhängig davon, ob sie letztlich korrekt ist.“ Zitatende



Ja, und damit komme ich schlussendlich zum Schluss, dass sich der Panpsychismus mit demselben Problem herumschlägt wie die CERN, das nach einem „Materienteilchen“ sucht. Denn, wie ich verstehe, geht auch die Integrierte Informationstheorie, wie der Panpsychismus davon aus, dass das Bewusstsein eine Art „Stoff“, „Substanz“ ist. CERN sucht ebenfalls nach einem Teilchen, das der physischen Materie zugrunde liegt. Bisher fand CERN aber nur die Bestätigung eines der Materie, der physischen Welt zugrundeliegenden Feldes (das sogenannte Higgs-Feld). Dies scheint mir die analoge Problemstellung zum Bewusstsein zu sein.

Und wer weiss, vielleicht ist der „Stoff“, die „Substanz“ des Bewusstsein, das von CERN gesuchten „Teilchen“. Respektive, das Bewusstsein ist das „Higgs-Feld" –
 
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wirena

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Fortsetzung „kleine Geschichte der Philosophie“ mit Wikipedia und youtube

Analytischer Idealismus

In Wikipedia ist nur unter Hinweis auf Bernardo Kastrup Folgendes zu finden, das ich hier einkopiere (Fettmarkierung und Anmerkungen kursiv von mir) Zitat:

„Bernardo Kastrup (* 21. Oktober 1974 in Niterói) ist ein niederländischer Philosoph und Computeringenieur.

Leben
Kastrup hat in Philosophie (Fachgebiet Philosophie des Geistes und Ontologie) und in Computeringenieurwesen (Fachgebiet Reconfigurable Computing und Künstliche Intelligenz) promoviert. Kastrup ist leitender Direktor der Essentia Foundation, die sich aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen kritisch mit dem Materialismus beschäftigt und alternativen Theorien eine Plattform bietet.[2]

Philosophie
Kastrup vertritt einen gegen den Physikalismus gerichteten Analytischen Idealismus. Er hat den Anspruch, die Erkenntnisse der Analytischen Philosophie und der Naturwissenschaften mit der klassischen Metaphysik zu verbinden. Im Zentrum steht dabei die idealistische Theorie, dass alles Seiende substantiell Bewusstsein sei. Mit dieser Theorie stellt sich Kastrup in die Tradition des idealistischen Essentialismus von George Berkeley und Karl Christian Friedrich Krause.

Werke (Auswahl)
  • Rationalist Spirituality. Iff Books, 2011.
  • Dreamed up Reality. Iff Books, 2011.
  • Meaning in Absurdity. Iff Books, 2012.
  • Why Materialism Is Baloney. Iff Books, 2014.
  • Brief Peeks Beyond. Iff Books, 2015.
  • More Than Allegory. Iff Books, 2016.
  • The Idea of the World. Iff Books, 2019.
  • Analytic Idealism: A consciousness-only ontology. Dissertation, Radboud University Nijmegen, 2019. (Digitalisat)
  • Decoding Schopenhauer’s Metaphysics. Iff Books, 2020.
  • Decoding Jung’s Metaphysics. Iff Books, 2021.
  • Science Ideated. Iff Books, 2021.
  • Conception of Human Being in Analytical Idealism. How Human and Cosmos are Interlinked Through Consciousness. In: Human affairs 33, 2023, Nr. 2, S. 224–236.
  • Analytic Idealism in a Nutshell. Iff Books, 2024.
  • The Daimon and the Soul of the West. Iff Books, 2025.
  • Website von Bernardo Kastrup
  • Verlagswebseite von Iff Books mit Autorenportrait
Diese Seite wurde zuletzt am 6. September 2025 um 20:05 Uhr bearbeitet» Zitatendee

einkopierte Übersicht mit KI:
Der analytische Idealismus ist eine metaphysische Position – vor allem vertreten durch den Philosophen Bernardo Kastrup –, die besagt, dass die fundamentale Realität nicht aus unabhängiger Materie, sondern aus Bewusstsein bzw. mentalen Prozessen besteht.

Kernideen
  • Substanz Bewusstsein: Alles Seiende ist im Kern Bewusstsein. Was wir als physische Materie wahrnehmen, ist lediglich die äußere Erscheinungsform oder Repräsentation von mentalen Vorgängen.
  • Kritik am Physikalismus: Die Theorie wendet sich gegen den Materialismus/Physikalismus, wonach das Bewusstsein ein Nebenprodukt von toter Materie sei.
  • Dissoziation: Individuelle Bewusstseine (wie das eines Menschen) werden als dissoziierte (abgespaltene) Teilbereiche eines kosmischen oder universellen Geistes verstanden.
  • Verbindung zur analytischen Philosophie: Sie versucht, idealistische Grundgedanken (in der Tradition von George Berkeley) mit Methoden der modernen analytischen Philosophie und den Erkenntnissen der Naturwissenschaften zu verknüpfen.

und was Analytische Philosophie ist, kurz die Einleitung aus Wikipedia dazu einkopiert:

Zitat:
„Analytische Philosophie
ist eine Sammelbezeichnung für bestimmte philosophische Ansätze, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden. Diese Ansätze stehen in einer Tradition, die zunächst hauptsächlich mit idealen Sprachen (formalen Logiken) oder durch Analyse der gebräuchlichen Alltagssprache operierte. Anfangs standen viele schulbildende Vertreter dem Logischen Empirismus (Wiener Kreis u. a.) nahe. Dort herrschte eine Skepsis gegenüber metaphysischen Begriffen vor. Spätestens seit Mitte des 20. Jahrhunderts finden analytische Instrumentarien zunehmend in sämtlichen Disziplinen der Philosophie Anwendung. Eine Abgrenzung zu kontinentalen Ansätzen (Kontinentalphilosophie) ist bezüglich theoretischer Vorannahmen größtenteils unmöglich geworden. Auch bezüglich methodischer Vorgehensweisen sind genaue Abgrenzungen vielfach umstritten.“ Zitatende

dann noch weiterführend die Definition von Idealismus laut Wikipedia ebenfalls die Einleitung davon aus Wikipedia einkopiert:

Zitat:
Idealismus
(abgeleitet von griechisch ἰδέα „Idee“, „Urbild“) bezeichnet in der Philosophie die Grundposition, nach der die gesamte Realität auf Bestimmungen des Geistes zurückzuführen ist, unabhängig davon, ob es sich um Ideen, Anschauungen oder eher subjektive Bestimmungen wie „Sinneserfahrungen“ oder Gefühle handelt. Der philosophische Idealismus ist eine theoretische Position über das Wesen der Welt (Ontologie) und des Wissens (Erkenntnistheorie). Der Begriff „Idealismus“ wird semantisch vielfältig verwendet, zu Beginn des 18. Jh. grenzte er sich ab gegenüber dem Materialismus, dem Realismus und dem Empirismus. Philosophischer Idealismus ist nicht mit ethischem Idealismus gleichzusetzen, d. h. dem Streben nach einem ethischen Ideal in Bezug auf die Gesellschaft.[2] Im alltäglichen Sprachgebrauch kann „Idealismus“ auch eine altruistische, selbstlose Haltung bezeichnen.

Man unterscheidet für gewöhnlich zwischen ontologischem Idealismus und erkenntnistheoretischem Idealismus. Der erste wendet sich gegen den Materialismus, der behauptet, dass nur Materie existiere. Der zweite steht im Gegensatz zum naiven Realismus, der behauptet, dass die Welt so existiert, wie sie sich uns darstellt. Während der ontologische Idealismus historisch den „objektiven Idealismus“ umfasst, für den die „objektive“ Welt spiritueller (Spiritualismus) oder intellektueller (Intellektualismus) Natur ist, bildet der erkenntnistheoretische Idealismus die Grundlage des „subjektiven Idealismus“, für den die Welt durch unsere Anschauungen von ihr geformt ist.

Sehr unterschiedliche Philosophen wurden als idealistisch bezeichnet, darunter Platon, Berkeley, Kant, Fichte, Schelling und Hegel. Ihnen ist gemeinsam, dass sie die Bedeutung des Begriffs der Idee unterstreichen, obwohl sie sich in der konkreten Bedeutung voneinander unterscheiden. Leibniz ist in Deutschland der erste Philosoph, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts das Erbe des Idealismus für sich beanspruchte, über das er hinauszugehen behauptet. Er führe den Begriff des Idealismus zunächst zu didaktischen Zwecken ein, um die platonische Ideenlehre dem Materialismus von Epikur gegenüberzustellen. Immanuel Kant ist der erste Philosoph, der sein Denken als Idealismus bezeichnet und begründet damit die Tradition des Deutschen Idealismus.“ Zitatende

Videos zum Analytischen Idealismus - youtube:

Bernardo Kastrup
Analytischer Idealismus erklärt | Dr. Bernardo Kastrup

Essentia Foundation
27.11.2022 – 22 Minuten – automatisch synchronisiert – leider mit Werbeunterbrüchen
Meine Anmerkungen füge ich kursiv ein.

https://www.youtube.com/watch?v=P-rXm7Uk9Ys

Teil 4 des gemeinsamen Kurses der Essentia Foundation und der Keytoe Academy zum Thema analytischer Idealismus und seine Auswirkungen.

Stichworte dazu:
Das Leben ist ein dissoziativer Prozess im Feld der Subjektivität der unserer Natur zugrunde liegt.

Was wir Biologie nennen, was wir Lebensstoffwechsel nennen, das entspricht dem, was wie eine Dissoziation im Geist der Natur aussieht. Wir befinden uns im Geist der Natur. Wir sind eingefügt, wir sind Teile des Geistes der Natur.

Die Gehirnaktivität ist das Bild des Phänomens nicht der Generator des Phänomens. Es ist ein Abbild des Phänomens. Das Bild eines Phänomens muss nicht vollständig sein. Es muss nicht alles sagen, was es über das Phänomen zu sagen gibt. Aber eine Ursache dafür. Wenn das Phänomen eine Ursache hat, dann sollten sie in der Lage sein, alles, was es über das Phänomen zu sagen gibt, aus seiner Ursache abzuleiten.

Bernardo Kastrup behauptet, dass Erfahrung in den meisten Fällen mit Gehirnaktivität korreliert, weil das eine so aussieht wie das andere. Nicht weil das eine Ursache von Erfahrung ist, sondern weil Gehirnaktivität das ist, wie Erfahrung aussieht. Mehr Erfahrung bedeutet meistens mehr Gehirnaktivität.

Leben ist das wie Dissaziation aussieht und der Tod ist das Ende der Dissaziation.




Ist die Realität grundlegend mental? | Bernardo Kastrup

15.08.2026 – 8 Minuten 36 Sekunden - automatisch synchronisiert

https://www.youtube.com/watch?v=l7Y1BcdO0cw

Was wäre, wenn die physische Welt gar nicht fundamental wäre? Bernardo Kastrup argumentiert, dass die Realität unabhängig von uns existiert, aber fundamental aus mentalen Zuständen und nicht aus physischer Materie besteht. Damit plädiert er für den analytischen Idealismus und gegen den Materialismus.

0:00 Was ist analytischer Idealismus?
1:51 Warum Kastrup den Materialismus ablehnt
3:10 Ist der Materialismus noch zeitgemäß?
5:00 Warum der Idealismus sparsamer ist
6:54 Analytischer Idealismus vs. Traditioneller Idealismus
7:46 Existiert eine Außenwelt noch?

Bernardo Kastrup ist ein niederländischer Philosoph und Informatiker. Seine Arbeit konzentriert sich auf Bewusstseinsforschung und den analytischen Idealismus, eine Form des metaphysischen Idealismus, die innerhalb der analytischen Tradition entwickelt wurde. Er hinterfragt den Physikalismus und argumentiert, dass das Bewusstsein die Grundlage der Realität bildet.

Mehr von Bernardo Kastrup auf Closer To Truth: Bernardo Kastrup | Näher an der Wahrheit: • Bernardo Kastrup | Closer To Truth

Bernardo Kastrup – Panpsychismus: Argumentation für und gegen
07.04.2025 – 10 Minuten – automatisch synchronisiert

https://www.youtube.com/watch?v=zcqKRJvM0Ng

Panpsychismus ist die Theorie, dass Bewusstsein irreduzibel ist und die Grundlage der Realität bildet. Zu den Formen des Panpsychismus gehören der „Mikropsychismus“, bei dem Elementarteilchen oder -felder in gewisser Weise bewusst sind, und der „Kosmopsychismus“, bei dem das gesamte Universum in gewisser Weise bewusst ist. Welche Argumente sprechen für und gegen den Panpsychismus, wie beispielsweise das „Kombinationsproblem“?

Bernardo Kastrup ist ein in Brasilien geborener niederländischer Philosoph und Informatiker, der vor allem für seine Arbeit im Bereich der Bewusstseinsforschung bekannt ist, insbesondere für seine Entwicklung des analytischen Idealismus, einer Form des metaphysischen Idealismus, die in der Tradition der analytischen Philosophie wurzelt.

Ein Streitgespräch - Stichworte dazu:
Der Panpsychismus erklärt, reduziert nicht, sondern fügt den Gegebenheiten der Natur lediglich weiteres Material hinzu.

Der Analytische Idealismus sagt:
Es gibt nur ein Feld der Subjektivität und die Dissoziation erklärt die Grenzen.

Die Struktur des Bewusstseins ist nicht die Struktur der physischen Welt.


Die physische Welt ist eine Erscheinung, sie ist nicht das Ding an sich.

Dem Bewusstsein der Subjektivität die Struktur der Welt zuzuschreiben, wäre also so, als würde man dem Himmel die Struktur des Armaturenbretts eines Flugzeuges zuzuschreiben. Das ergibt keinen Sinn.



Und schlussendlich noch folgendes Video das ich bereits hier in Fragmente erwähnt und mit Stichworten zusammengefasst habe. Siehe meinen Beitrag vom 25.06.2026


Materialismus ist Quatsch“ | „Ins Thema gezoomt“ mit Bernardo Kastrup
06.06.2024 – 43 Minuten


https://www.youtube.com/watch?v=AzIpfwAOLoc

Thanatos TV
Die heutige Naturwissenschaft ist naturalistisch-materialistisch geprägt. Sie geht einerseits davon aus, dass es über die Natur hinaus nichts gibt, dass „Übernatürliches“ also nicht besteht. Und andererseits wird die Natur im Wesentlichen als die materielle, mit den fünf Sinnen erfahrbare Welt betrachtet. Der niederländische Naturwissenschaftler und Philosoph Bernardo Kastrup ist ebenfalls ein „Naturalist" – aber er meint, dass das Wesen der Natur Bewusstsein ist. Demnach ist Bewusstsein kein Nebenprodukt des Gehirns, wie allgemein vermutet wird, sondern es liegt von vornherein allem zugrunde und erlischt daher auch nicht mit dem körperlichen Tod. Bernardo Kastrup ist einer der wichtigsten Vertreter des philosophischen Idealismus. Eines seiner viel diskutierten Bücher trägt den Titel „Warum Materialismus Quatsch ist“ ("Why Materialism is Baloney"). Reto Eberhard Rast ist Arzt und Sterbeforscher in der Schweiz. Er hat mit Bernardo Kastrup für „Thanatos TV“ über seine Weltanschauung gesprochen.

Inhaltsübersicht:
00:00:00 Einführung
00:01:10 Warum Materialismus Quatsch ist
00:15:10 Das Gehirn und die Evolution des Bewusstseins
00:21:10 Was geschieht beim Tod mit dem Bewusstsein?
00:23:15 Nahtoderfahrungen und andere Phänomene in Todesnähe
00:30:08 Das Erleben von Liebe
00:32:58 Das Erleben von Leid
00:37:37 Gibt es eine höhere Instanz – Gott? Zum Nachlesen: Schriftliche Interviewfassung: https://thanatos.tv/welches-gewicht-i... Überblick zu Bernardo Kastrups Philosophie: https://thanatos.tv/bewusstsein-ist-d...


Mein Fazit:
Der Analytische Idealismus lässt m.M.n. wie der Panpsychismus die Schlussfolgerung zu, dass alles in irgendeiner Form Bewusstsein ist, und das sich das Universum im Menschen erkennt, Erfahrungen sammelt und weiterentwickelt.

Mir scheint, ob sich jemand mehr zum Panpsychismus oder zum Analytischen Idealismus hingezogen fühlt, ist eine persönliche, subjektive – ja, ich würde sagen beinahe eine „Glaubensfrage“. Beweisen lassen sich beide Ansichten, soviel ich verstehe nicht.

Für mich persönlich ist es bereichernd, dass sich mit beiden philosophischen Strömungen meine früher gestellte Frage nach einem Bewusstsein ausserhalb des Gehirns beantwortet lässt. Siehe Beitrag hier vom 19.12.2023, Zitat:

«Geistgedanken

Am Beispiel der Augen ahne ich die Möglichkeit eines Nachweises, dass der Geist/die Gedanken nicht vom Gehirn produziert, sondern lediglich eingefangen werden.

Versuch einer Erklärung:
Das Organ Auge ist so ausgestattet, dass es Dinge sehen kann. Das erfolgt dadurch, dass Reize in Nervenbahnen (Sehnerv) an das Gehirn weitergeleitet werden. Im Gehirn selbst entsteht ein Bild (Spiegelbild), das vom Bewusstsein wahrgenommen, verarbeitet, eingeordnet wird. Das Ding an sich wird nicht vom Auge erschaffen, ist ausserhalb diesem.

Anhand diesem Vorgang leite ich ab, dass „eine Gedankenmasse“ in sprachloser Geistesform bereits vorhanden, und das Gehirn lediglich das Instrument dafür ist, damit sich diese Geistesform im Individuum selbst erkennen, spiegeln und Erfahrungen sammeln kann.

15.01.2011, auch heute noch – 19.12.2023» Zitatende



Zurzeit tendiere ich dazu, mich als Analytische Idealistin zu bezeichnen. Seit langem erlebe ich mich als ein Teil von einem allumfassenden Leben, das Alles ist und aus dem Alles ist.

Metaphern dafür, die ich hier in Fragmente veröffentlicht habe: „ich erlebe, dass ich ein Wassertropfen, Form, Gestalt, Erscheinung des Wassers bin, und als solcher mich im Wasser auflösen werde“, siehe meinen Beitrag vom 17.12.2023 Zitat:

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Es regnet und regnet und dennoch scheint irgendwo die Sonne. Ein Regenbogen spannt sich über die Landschaft. Ein Regentropfen leuchtet wie viele andere seiner Artsgenossen in vielfältigen Farben und freut sich am Sein. Seine Freude teilt er mit den freudig leuchtenden Kinderaugen, die nach den beschäftigten Eltern rufen, damit auch diese sich am Regenbogen erfreuen können. Der Regentropfen fällt und fällt bis er auf die Oberfläche des Sees aufprallt. Diese kräuselt sich und eine kleine Welle entsteht. Der Regentropfen taucht ein, wird ein Teil des Sees. Seine Freude nimmt er beim Eintauchen mit – so hoffe ich doch –" Zitatende

und Beitrag vom 21.09.2024 Zitat:

«Das Ich gleicht einem Regentropfen, der am Ende seiner Reise ins Meer fällt und seine Form, seine Gestalt verliert, nur noch Wasser ist, das neue Form, Gestalt annimmt – Wolken, Pflanzen, Tiere, Menschen sind Wassergestalten –

Das Ich erkennt sich selbst, als eine mögliche Gestalt des Wassers. Als Selbst erkennt es sich in allen andern Wassergestalten wieder» Zitatende



Obwohl, der Gedanke, dass z.B. die Beschaffenheit eines Elektrons, eines Neutrons nichts anderes als Bewusstseins ist, es sozusagen *Geistmaterie» wie es Raumzeit gibt, fühlt sich für mich auch gut an, und ist für mich sehr gut nachvollziehbar.

Nun, die Forschung, die Entwicklung geht weiter, und so stellen sich mir weiterhin Fragen, für die ich Antworten suchen werde. Denke da vor allem an KI.

Was bleibt, ist, wie am 19.06.2026 hier geschrieben, dass ich mir Heimat bin.
 
Zuletzt bearbeitet:

wirena

Mitglied
Da weder Panpsychismus noch Analytischer Idealismus erklären können, wie Leben, Dank dem wir Menschen das Bewusstsein wahrnehmen können, entstehen kann, mich aber diese Frage genauso brennend interessiert, wie die mannigfaltigen Fragen zur Entwicklung der KI, wohin diese uns führen wird, verfolgte ich heute die TV-Ausstrahlung «Terra X Wunderwelt der Chemie – Elemente des Lebens». Diese Sendung ist so fundiert dokumentiert, inklusive Einblicke in die heutigen Laboratorien, die es mit CERN aufnehmen können, dass ich den Link, mit der dazugehörigen Beschreibung, hier veröffentlichen und empfehlen möchte:

Terra X Wunderwelt Chemie – die Elemente des Lebens

TV zdf_neo HD vom 17.10.2026 – 44 Minuten

https://www.zdf.de/video/dokus/terr...lemente-des-lebens-mit-mai-thi-nguyen-kim-100

Sie zu dechiffrieren ist bis heute ein wissenschaftliches Abenteuer. In den 1950er Jahren knackten zwei "Nerds" den Code des Lebens: Francis Crick und James Watson. Ihnen gelang es, die dreidimensionale Struktur der DNA-Doppelhelix und damit den Kopiermechanismus des Lebens zu entschlüsseln.

"Sollten wir irgendwann verstehen, was genau es braucht, damit aus leblosen Chemie-Bausteinen Leben entsteht, können wir vielleicht auch beantworten, WIE verrückt es ist, dass wir auf dieser Erde atmen und leben." (Dr. Mai Thi Nguyen-Kim)

Relevante Methode für maßgeschneiderte Medikamente

Der entscheidende Hinweis allerdings kam von der heute weniger bekannten Biochemikerin Rosalind Franklin. Wie keine andere beherrschte sie die Röntgenkristallographie, mit der komplexe Moleküle durchleuchtet und ihre Strukturen bestimmt werden können. Bis heute ist die Methode relevant, zum Beispiel um die Struktur von Proteinen zu bestimmen, mit denen Corona-Viren an menschliche Zellen andocken. Wichtige Erkenntnisse, um neue maßgeschneiderte Medikamente zu entwickeln.

"Ist es nur eine Frage der richtigen physikalischen Bedingungen? Dann können wir davon ausgehen, dass es irgendwo da draußen noch mehr Leben gibt. Oder ist das, was hier auf der Erde geschah, ein wahnsinniger Zufall? Ein wahnsinniges Glück?" (Dr. Mai Thi Nguyen-Kim)

Wir wissen heute unglaublich viel darüber, wie die molekularen Maschinen im menschlichen Körper funktionieren. Doch wie ist das alles entstanden? Die Elemente des Lebens finden sich überall im Universum. Alles, was auf der Erde existiert, stammt aus Sternenstaub. Welche Kette von Zufällen aber hat dazu geführt, dass sich ausgerechnet hier aus chemischen Bausteinen Leben entwickeln konnte?

Die "Ursuppe des Lebens"

Im Jahr 1953 versuchten Wissenschaftler die Schöpfung im Labor zu simulieren und die chemische Evolution in Gang zu setzen. Das Experiment von Harold Urey und Stanley Miller wurde weltbekannt. Zwar entstanden in ihrer "Ursuppe des Lebens" einfache Aminosäuren. Doch die Kernfrage blieb: Wie konnten komplexe Moleküle wie DNA und erste Zellen entstehen? Ein interdisziplinäres Team von Forschenden ist jetzt dabei, den Ursprung des Lebens im Labor zu entschlüsseln – mit erstaunlichen Ergebnissen.

Sendungsinformationen

Wunderwelt Chemie - Die Elemente des Lebens

Erstausstrahlung ZDF am 24. Oktober 2021, 19:30 Uhr

Film von Luise Wagner

Redaktion TV Friederike Haedecke, Judith Beyermann, Peter Arens
Redaktion Online Michael Büsselberg

Weitere Folgen
Wunderwelt Chemie - Die Bausteine der Natur
Wunderwelt Chemie - Die Magie der Verwandlung

Bei "ZDF goes Schule" stehen für den Unterricht geeignete Formate, Beiträge mit Creative-Commons-Rechten (OER) sowie für ausgewählte Terra-X-Folgen, Unterrichtsmaterialien zum Download zur Verfügung.

schule.zdf.de
 



 
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