Fragmente

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wirena

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Und es läuft im Kreislauf voran ...
hat in mir unbewusst weitergewirkt, und ein „bildhaftes Gefühl“ drängt sich auf, das ich in Gedanken gefasst wie folgt loswerden möchte, muss, damit ich zur Ruhe komme:

Da die Raumzeit gekrümmt ist, drängt sich mir der Gedanke auf, dass das unendlich Grosse sich mit dem unendlich Kleinen in der unendlichen Raumzeit verbindet, beide „ineinanderfliessen“ und das Universum, obwohl es flach ist, zu sein scheint, ein geschlossenes System ist. Durch das „Ineinanderfliesen wird das unendlich Grosse kleiner und das unendlich Kleine grösser – ein Kreislauf eben…
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Das ist interessant. Und ein feines Gebiet. Bei dem Kabarett ging es aber um Fortschritt. Man kam immer wieder am Anfang an, wo man gestartet ist. Das Gefühl habe ich auch heute.
 

wirena

Mitglied
Fortsetzung „kleine Geschichte der Philosophie“ mit Wikipedia

Panpsychismus

Wikipedia–Zitate::Fettmarkierung von mir – eigene Zusammenfassungen, Gedanken dazu kursiv

Zitat:
«Panpsychismus (von altgriech. πᾶν pan „alles“ und ψυχή psyche „Seele“) ist eine metaphysische Theorie der Philosophie, der zufolge alle physischen Objekte neben physikalischen auch geistige Eigenschaften besitzen, die nicht aufeinander zurückgeführt werden können. Im Sinne eines Eigenschaftsdualismus handelt es sich um zwei untrennbare „Seiten“ der Realität, die nur eine gemeinsame Existenz haben können. Die „geistige Seite“ drückt sich nicht nur als „Innenwelt“ komplexer Gehirne aus (etwa als menschliche Psyche) und entstand auch nicht erst mit dem Leben, sondern umfasst die Vorstellung einer jeglicher Materie innewohnenden Intentionalität bis hinunter auf die Quantenebene. Zitatende

Diese Aussage erinnert mich stark an die «Verbundenheit» von Raum und Zeit, die als Raumzeit definiert wird.

Zitat:
«Der Panpsychismus setzt bei allen ungeklärten Fragen der Naturwissenschaften an, für die es bislang keine überzeugenden Theorien gibt. Am bekanntesten ist der Lösungsvorschlag für das sogenannte „Leib-Seele-Problem“, das sich mit dem Verhältnis von Materie und Geist beschäftigt. Panpsychisten gehen davon aus, dass sich geistige Eigenschaften im Laufe der Zeit bis hin zum Bewusstsein entwickelt haben…Zitatende

D.h., dass sich die geistigen Eigenschaften. das Bewusstsein auch heute noch weiterentwickeln. Dies erinnert mich sehr an mein früheres Erleben, dass wir ein Elektronenhaufen sind, und dass das Universum im Menschen über sich selber nachdenkt, Erfahrungen sammelt und sich weiterentwickelt

Zitat:
«Panpsychisten verneinen die dualistische Trennung von Geist und Materie
, aber auch die These, dass mentale Eigenschaften aus rein materiellen Dingen plötzlich und aus den Vorbedingungen erklärbar hervorgehen können (Emergenz). Für Panpsychisten ist die Entwicklung des bewussten Erlebens und jegliche geistigen Phänomene nur dann erklärbar, wenn deren Vorstufen schon in der Grundstruktur der materiellen Welt vorhanden sind. Solche Vorstufen geistiger Eigenschaften werden oft „proto-mentale“ Eigenschaften genannt. Der zeitgenössische Panpsychismus behauptet jedoch nicht, dass beispielsweise Atome oder Bakterien bereits Schmerzen oder ähnliche Bewusstseinszustände erleben können oder dass alle Dinge eine menschenähnliche Seele haben, wie es im (religiösen) Animismus der Fall ist.

Schöpfer des Begriffs „Panpsychismus“
war der Renaissance-Philosoph Francesco Patrizi:

Zitat Wikipedia:
«Francesco Patrizi da Cherso (auch Patrizzi, Patricio; latinisiert Franciscus Patricius, kroatisch Frane Petrić, Franjo Petrić oder auch Franjo Petriš; * 25. April 1529 in Cres; † 7. Februar 1597 in Rom) war ein venezianischer Humanist, Philosoph, Schriftsteller, Literatur-, Staats- und Geschichtstheoretiker, Militärwissenschaftler und Dichter kroatischer Abkunft….» Zitatende

Zeitgenössische Panpsychisten: Zusammenfassung mit KI:

  • Philip Goff: Britischer Philosoph an der Durham University; er argumentiert, dass das herkömmliche physikalische Weltbild unvollständig ist und Bewusstsein der zugrundeliegende Stoff der von der Physik beschriebenen mathematischen Strukturen sein muss.

  • Galen Strawson: US-amerikanischer Philosoph (University of Texas at Austin), der mit seinem Aufsatz Realistic Monism (2006) ein wichtiger Katalysator der modernen Debatte wurde und argumentiert, dass ein konsequenter Physikalismus logischerweise zum Panpsychismus führen muss.

  • Godehard Brüntrup: Deutscher Jesuit und Professor für Metaphysik und Philosophie des Geistes an der Hochschule für Philosophie München; er gehört zu den führenden Stimmen im deutschsprachigen Raum, die sich mit Panpsychismus, Prozessphilosophie und dem Handeln Gottes beschäftigen.

  • David Chalmers: Australischer Philosoph, der das „schwere Problem des Bewusstseins“ prägte. Er steht dem Panpsychismus sehr nahe und vertritt die Annahme sogenannter protophänomenaler Eigenschaften auf der Mikroebene.

  • Christof Koch: Führender Neurowissenschaftler, der eine moderne Variante des Panpsychismus als elegante Erklärung für das Bewusstsein in der Verbindung mit der Integrierten Informations-Theorie (IIT) diskutiert

Zitat Wikipedia
«Zeitgenössische Panpsychisten bezeichnen den geistigen bzw. proto-mentalen Aspekt, den sie allen existierenden Dingen zuschreiben, oft als phänomenale Eigenschaften oder
Qualia. Der Begriff Qualia meint, dass sich etwas irgendwie anfühlt; dass etwa Senf einen bestimmten Geschmack erzeugt oder bestimmte Wellenlängen des Lichts dem Menschen als Farben erscheinen. Eine panpsychistische Position, die „einfache Erfahrung“ auf allen Ebenen der Natur kennt, steht meist in der Tradition von Alfred North Whitehead und heißt nach David Ray Griffin auch Panexperientialismus.

Panexperientialismus?
In Wikipedia ist darüber nichts zu finden. In Übersicht KI ist Folgendes zu lesen:

Zitat: Übersicht mit KI
Der Panexperientialismus (von altgriechisch pān „alles“ und englisch experience „Erfahrung/Erleben“) ist eine philosophische Strömung innerhalb der Metaphysik und der Philosophie des Geistes. Er besagt, dass alle fundamentalen Bausteine der Realität die Fähigkeit zu einer Form von grundlegendem Erleben oder Fühlen besitzen.

Die Strömung ist eng verwandt mit dem Panpsychismus, unterscheidet sich jedoch in einer wichtigen Nuance:

Kernkonzepte des Panexperientialismus

  • Erleben ohne Geist: Während der klassische Panpsychismus oft davon ausgeht, dass alles eine Form von „Geist“ (psyche) oder partiellem Bewusstsein besitzt, trennt der Panexperientialismus das reine Erleben vom Denken.

  • Kein Intellekt nötig: Eine fundamentale Entität (wie ein Atom oder Elektron) muss laut dieser Theorie nicht logisch denken oder ein menschliches Selbstbewusstsein besitzen. Es reicht aus, dass sie auf äußere Reize reagiert, d. h. die Umwelt „spürt“ oder durch energetische Wechselwirkungen beeinflusst wird (Prehension).

  • Alternative zur Emergenz: Die Theorie versucht das „schwierige Problem des Bewusstseins“ zu lösen. Materialisten argumentieren meist, dass Bewusstsein ab einer gewissen biologischen Komplexität (wie dem Gehirn) plötzlich entsteht (Emergenz). Panexperientialisten entgegnen, dass man aus völlig erlebnislosem Stoff kein Erleben erzeugen kann – folglich muss die Fähigkeit zu erleben von Anfang an in der Natur verankert sein.
Wichtige Vertreter
Geprägt und populär gemacht wurde der Ansatz vor allem durch die Prozessphilosophie:


  1. Alfred North Whitehead: Er gilt als Vordenker. Er beschrieb die Welt nicht als Ansammlung starrer Dinge, sondern als ein Netz aus dynamischen Ereignissen („Wirklichen Ereignissen“), die alle eine innere, erlebbare Komponente besitzen.
  2. David Ray Griffin: Der amerikanische Philosoph grenzte den Begriff „Panexperientialismus“ ganz gezielt vom Panpsychismus ab, um anthropomorphe Missverständnisse (also die Vorstellung, Atome hätten „menschliche Gedanken“) zu vermeiden. Zitatende

Erleben ohne Geist? Kann ich nicht nachvollziehen – da ist mir der bewusste Geist, das Bewusstsein des Panpsychismus, der Geist und Bewusstsein wie die Raumzeit, Raum und Zeit vereint, nachvollziehbarer.

Kein Intellekt nötig?: das scheint mir klar – wenn ein Elektron ein gewisses, schwaches Bewusstsein haben soll, so hat es sicher keinen Intellekt – obwohl, was ist Intellekt? Definition gemäss Wikipedia:

Zitat: «Intellekt (von lateinisch intellectus ‚Erkenntnisvermögen‘, ‚Einsicht‘, ‚Verstand‘) bezeichnet in der Philosophie des Geistes die Fähigkeit, etwas geistig zu erfassen, sowie die Instanz im Menschen, die für das Erkennen und Denken zuständig ist. Das Wort Intellekt wird oft synonym zu Verstand verwendet, daneben auch mit der Bedeutung von Vernunft, Bewusstsein oder Geist. Zitatende

Alternative zur Emergenz: dass die Fähigkeit zu erleben von Anfang an in der Natur verankert ist, ist für mich stimmig – siehe zum Beispiel die Pflanzen, reagieren mit Reaktionen (Duftstoffen) auf Bedrohungen –

Zurück zum Panpsychismus:

Zitat Wikipedia:
Neben Qualia und Erfahrungen verallgemeinern Panpsychisten auch andere Aspekte des Geistigen – darunter sind Subjektivität, die Einheit eines subjektiven Erlebens, Teleologie (Zweckgerichtetheit), Spontaneität (Entscheiden, Freiheit), Intentionalität (Gerichtetheit, Repräsentation), Wahrnehmung, Erinnerung oder gar Erkennen, Denken, Sprechen und Selbstbewusstsein. Entweder wird den kleinsten Bauteilen der Welt eine dieser Eigenschaften direkt zugesprochen oder eine Vorform davon – die jedoch nicht rein physisch aufgefasst wird.

Der Panpsychismus muss nicht zwangsläufig den kleinsten Dingen unmittelbar geistige oder proto-mentale Eigenschaften zuschreiben. Stattdessen sprechen viele (insbesondere historische) Panpsychisten der Welt als ganzer geistige Eigenschaften zu. Man unterscheidet also einerseits

atomistische Panpsychisten, für die alle einzelnen Dinge einen geistigen Aspekt haben

– und andererseits


holistische Panpsychisten, die die Geistigkeit aller Dinge von der Geistigkeit des Ganzen ableiten….

«Qualia Definition Zitat Wikipedia:«Unter Qualia (Singular: das Quale, von lateinisch qualis ‚wie beschaffen‘) oder phänomenalem Bewusstsein versteht man den subjektiven Erlebnisgehalt mentaler Prozesse im Zusammenhang mit den auslösenden physiologischen Reizen. Demnach sind Qualia als höchstpersönliche „Qualität“ eines Sinneseindruckes zu verstehen (Wie etwas wahrgenommen wird), im Unterschied zum Perzept, das das sinnliche Empfinden einschließlich der damit verbundenen Emotionen und Bewertungen ausklammert (Was wahrgenommen wird und beschrieben werden kann). Qualia sind die individuellen Empfindungen, die nur dem wahrnehmenden Subjekt zugänglich sind und die man nicht hinreichend in Worte fassen kann.

Das Verständnis der Qualia ist eines der zentralen Probleme der Philosophie des Geistes. Dort wird von manchen angenommen, dass ihre Existenz nicht mit den Mitteln der Neuro- und Kognitionswissenschaften erklärbar ist. Die Frage, wie und warum Organismen Qualia besitzen, wird als hartes Problem des Bewusstseins bezeichnet.» Zitatende

Wikipedia erwähnt und führt die Abgrenzungen aus vom Animismus und Idealismus und geht auf die Argumente für und gegen den Panpsychismus ein, und schliesst mit der Geschichte des Panpsychismus die von den Vorsokratiker und Antike bis ins 21. Jahrhundert reicht.

Erwähnt werden auch weitere Panpsychisten. Zitat:

«Weitere panpsychistische Auffassungen und Denkmodelle (die sich in ihrer Konzeption jedoch teilweise markant unterscheiden) sind unter anderem von folgenden Denkern vertreten und entwickelt worden: Josiah Royce, John Dewey, William James, Charles Peirce, Ernst Haeckel, Henri Bergson, Bertrand Russell, Arthur Eddington, Carl Gustav Jung, Bernhard Rensch, Charles Birch,[ David Bohm, Freeman Dyson, Ervin László, Edward Goldsmith, Jean Émile Charon, Hans Jonas und Michael Lockwood. Auch einflussreiche spirituelle Lehrer und Vertreter der Integralen Theorie wie Sri Aurobindo[ und Ken Wilber[ vertreten panpsychistische Auffassungen.» Zitatende

Der Abschluss des Wikipediabeitrages ist Zitat:

«Moderner Panpsychismus in Deutschland

Liberaler Naturalismus

Im deutschen Sprachraum hat der Philosoph
Godehard Brüntrup argumentiert, dass der Emergenzbegriff ohne die panpsychistische Annahme graduell abgestufter proto-mentaler Eigenschaften zu einer dualistischen Position führt. In der Tradition von Bertrand Russell und Alfred N. Whitehead vertritt er die These, dass die intrinsischen Eigenschaften der Materie analog zu mentalen Eigenschaften gedacht werden müssen. Zentral ist dabei die Zurückweisung des Materiebegriffes von René Descartes, der bis heute das naturwissenschaftliche Denken prägt. Im Gegensatz zum reduktionistischen Programm des alten materialistischen Naturalismus spricht Brüntrup daher mit Gregg Rosenberg von einem „liberalen Naturalismus“, der Vorstufen des Mentalen zu den fundamentalen Eigenschaften der materiellen Natur rechnet. Brüntrup hat ein eigenständiges Kapitel der dritten, erweiterten Auflage seines Lehrbuchs Das Leib-Seele-Problem dem Panpsychismus in der Analytischen Philosophie des Geistes gewidmet.

Gradueller Panpsychismus


Im Anschluss an Alfred N. Whitehead und Pierre Teilhard de Chardin hat Patrick Spät einen „Graduellen Panpsychismus“ formuliert. Die plötzliche Emergenz geistiger Eigenschaften sei nicht möglich – gleichsam müssen wir die Existenz geistiger Eigenschaften berücksichtigen, wenn wir die Wirklichkeit in all ihren Facetten beschreiben und erklären wollen. Spät geht davon aus, dass in der Wirklichkeit eine gestufte Form von geistigen Eigenschaften anzutreffen ist: Nur dann, wenn ein Ding (eine Entität) in materieller Hinsicht ausreichend komplex ist, kann auch die korrespondierende geistige Seite komplexe Züge annehmen. Spät hat 2012 mit Der Mensch lebt nicht vom Hirn allein[ ein populärwissenschaftliches Buch veröffentlicht, das sich allgemeinverständlich und ausführlich mit dem "Graduellen Panpsychismus" beschäftigt. Spät bezieht sich sowohl in seiner Dissertation wie auch in seinem veröffentlichten Buch dabei auch auf die Theorie der Integrierten Information des Bewusstseins (Integrated Information Theory of Conciousness, IIT) des US-amerikanischen Psychiaters und Neurobiologen Giulio Tononi, welche man dem US-amerikanischen Neurowissenschaftler Christof Koch zufolge als wissenschaftliche Form des Panpsychismus ansehen kann. Ein wesentlicher Punkt bei der Theorie der Integrierten Information, die in Bits gemessen wird, ist es, dass sie auch auf künstliche Systeme, also Roboter angewendet werden kann.» Zitatende
 
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