Tagebuch

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molly

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Ja, ich weiß, lieber Bernd, aber nächstes Jahr heißt es dann: "Mit 66 Jahren ...

Eine gute Woche und viele Grüße

molly
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied

Bernd

Foren-Redakteur
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Vor dreißig Jahren fand zum letztenmal eine Kommunalwahl in der DDR statt.
Ich war damals in einem Wahlvorstand in Dresden, in der Neustadt.

Es gab "Fliegende Wahlurnen", mit denen Personen besucht wurden, die zu krank waren, um selbst zur Wahl zu kommen.
Ich war mit so einer Wahlurne bei ungefähr fünf oder zehn Personen und achtete darauf, dass ich mich beim Ankreuzen so drehte, dass ich nichts sehen konnte.

Abends war dann die Auszählung. Es waren viele Beobachter aus der Bevölkerung da.
Dann tat der Wahlleiter etwas Dummes. Er forderte die Leute auf, den Raum zu verlassen. Dann wurde die Wahlurne geöffnet und die Stimmzettel wurden auf den Tisch geschüttet. Dann durften die Leute wieder herein.

Ich habe dagegen protestiert, aber es nützte nichts.

Jedenfalls war dann die Auszählung. Es gab ungefähr 15% Gegenstimmen, (zwischen 15 und 20% im Wahllokal.)

Das wurde alles weitergemeldet an die städtische Wahlleitung, und die Beobachter schrieben die Ergebnisse auf.

Das offizielle Ergebnis lag dann bei ca. 97%...98% - ein Schock für mich.

Am nächsten Tag war ich im Betrieb und gab dort die wirklichen Zahlen weiter an einen befreundeten Mitarbeiter, der beim Neuen Forum war. Alle Stimmen wurden gesammelt und ein paralleles Endergebnis festgestellt, bei dem "mein" Wahllokal etwa in der Mitte lag, es war also auch zwischen 80 und 90%, den genauen Wert habe ich vergessen.
Bei dieser Wahl wurde mir klar, dass der Sozialismus verloren war.

Ich legte Widerspruch beim Wahlleiter ein, das verlief aber im Sande.

In der Bevölkerung wuchs die Empörung und auch unter den SED-Mitgliedern gab es viele, die umdachten, so auch ich.

Bis dahin glaubte ich noch an Glasnost und Perestroika.

Es war Wahlbetrug. Und ein äußerst dummer dazu.

Das System zeigte, was es noch wert war.

Trotzdem war ich traurig, denn die Werte, an die ich glaubte, brachen in sich zusammen.

Es war ganz klar nicht das einzige, was dazu führte.

Auch die zunehmende Umweltzerstörung. Die war primärer, denn sie gab vielen den Mut, sich zu wehren.

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Wir sollten heute auf "Friday for Future" hören. Die Schüler haben begriffen, worum es wirklich geht.
 

wüstenrose

Mitglied
Hallo Bernd,
scharfe Wendung am Schluss ("fridays for future"). Jedenfalls bei mir fiel die Wendung auf fruchtbaren Boden.

Gruß von wüstenrose, jetzt noch nachdenklicher als zuvor
 

Bernd

Foren-Redakteur
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Nun sind die Wahlen vorbei. Ich habe es zwar nicht in den Stadtrat in Dresden geschafft, auch nicht in den Stadtbezirksbeirat, aber wir haben das beste Ergebnis aller Zeiten geschafft. Grün hat sowohl in Dresden als auch in Dresden-Pieschen die meisten Stimmen, noch vor der CDU und der AFD. Schade, dass die SPD und die Linken so stark abgestürzt sind in Dresden.
Meine Altersgruppe (60-70) hat den zweitstärksten Stimmenzuwachs bei den Grünen.

Wiesen statt Rasen

Bernd
 

Bernd

Foren-Redakteur
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Ich zittere jetzt noch und schwitze wie Sau.
Ich kam vom Einkaufen und war kurz vor meinem Hauseingang auf dem Fußweg. Da kam ein Mann mit einem großen Hund auf mich zu. (Er sah aus wie ein Boxer, der Hund, ganz sicher bin ich nicht).

Ich suchte nach einer Möglichkeit, auszuweichen und stellte mich schließlich zwischen zwei parkende Autos, denn der Fußweg ist ziemlich schmal. Ich spürte, dass ich zu schwitzen begann. Zunächst hielten Hun und Halter an und der Hund verrichtete seine Notdurft (PIPI) zwischen den Büschen. Vielleicht markierte er nur sein Revier. Er war noch ca. 20 m entfernt und die beiden kamen auf mich zu. Plötzlich begann der Hund, laut zu bellen und rannte auf mich zu. Der Hundehalter rief dem Hund etwas zu, aber der hörte nicht. Zum Glück war der Hund angeschnallt und in ca. 1 m Entfernung kam erlaut bellend zum Stehen.
Ich zitterte wie toll und rief immer nur "Hilfe!, Hilfe!"

Der Hundehalter zog seinen Hund hinter sich her, der lief dann wieder. Entschuldigt hat er sich nicht, der Hundehalter.

Dann kam die Post und ich sollte unterschreiben. Der Stift zitterte in meinen Händen wie wild. Ich konnte meine eigene Unterschrift nicht mehr lesen.

Ich brauchte eine Viertestunde, um mich zu beruhigen.

Der Hund war ganz sicher schlecht erzogen, sonst hätte er nicht versucht, sich auf mich zu stürzen.
Ich schwitzte zwar und hatte Angst, das sollte aber kein Grund sein.

Ich bin solchen Hunden immer aus dem Weg gegangen, die Halter sagten immer "Mein Hund ist ganz lieb".

Zum Glück war der Hund angeschnallt an einer Leine. sonst würde ich das hier wohl nicht schreiben können.

Ich habe Blutverdünner und ein Hundebiss könnte sehr gefährlich sein.

Unangeschnallt sollten Hunde nur im eigenen Grundstück gehen dürfen.

Warum Boxer? Er sah ähnlich aus, wie auf den Bildern, die ich in einem Fotoforum sah (DSLR-Forum).

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Ich schwitze immer noch und meine Hände zittern.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, unverbindlich viele Kugeln im dreidimensionalen Raum am dichtesten zu packen. Die dichteste Packung ist immer gleich im Wert und entspricht dem Wert des Stbalns von Apfelsinen durch den Gemüsehändler.
Nebenbei könnte man so viele Kugeln aus der Packung entfernen, wird man möchte, solange es endlich viele sind.
Man kann in der unendlichen Menge von Kugeln sehr viele entfernen. Für die Packungsdichte spielt das keine Rolle.
Man kann alle Bücher der Welt kodieren.In diesen Kugeln.
Es sind immer noch genügend da.

Manchmal ballern sie durcheinander.

Kanonenkugeln wurden geschichtet, wie Äpfel.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich bin also nun hysterisch.
Eigentlich schon seit Mitte der 1980er Jahre mache ich mir Sorgen um das Klima.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich habe mir im Dezember einen 3D-Drucker gekauft.
Nun drucke ich Objektivadapter und Ersatzteile für verschiedene Zwecke.
So habe ich vor Weihnachten eine Kerzenhalterprothese für eine elektrische Kerze gebaut. Das Gewinde war geplatzt. Nun umhüllt es eine Art Verband aus einem gedruckten PLA-Ring.
PLA ist das Material, aus dem das Filament besteht.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Heute finden mehrere Demos in Dresden statt. Gerade habe ich erfahren, dass es wieder eine Demo der Bauern gibt. Außerdem ist Friday for Future.

Ich bin nicht sicher, ob es noch gelingt, die Katastrophe zu einem normalen Klimawandel abzumildern.
Wird die gute Fee rechtzeitig erscheinen?

Klima ist sehr schwer einzuschätzen. Wissenschaft wird heute oft als Fake News abgetan.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Habe die ELV abbestellt.Es kommen mehr und mehr Zeitschriften auf die Idee, die Preise zu erhöhen. Damit entziehen sie sich meiner Möglichkeiten.
Rentenerhöhungen fangen das nicht ab. Da werden schon genügend andere Sachen gleich mit erhöht.

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Gestern demonstrierten in Dresden Bauern, leider nicht für ihre eigentlichen Ziele, die Erhaltung der Natur so, dass Landwirtschaft möglich bleibt,

Eigentlich liegt der Schutz der Felder, der Vögle, der Insekten in ihrem Interesse. Doch sehen die meisten das nicht mehr. Schade.

Eigentlich sollte Landwirtschaft grün sein.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Es ist alles anders. Viren verändern Leben und Tod. Mir geht es gut.
Meine Frau und ich haben Urlaub. Zu Hause. Verbindung zu unserer Tochter, ihrem Freund, unserem Enkel und useren Mitschwägern halten wir mit Facetime. Auch zum Schwiegervater. Allen geht es gut.
Ich habe etwas Probleme mit dem Lesen, mache zu viele Schreibfehler für meine Ansprüche. Es geht aber noch.

Ich hatte bei Rewe eine Maske auf, meine Frau hat sie genäht. Nur zwei hatten dort Masken auf.

Bin beim Aufräumen. In mein Zimmer muss etwas mehr Zimmer kommen. Ich habe viele Zeitschriften in den Papiercontainer geräumt. Bücher schaffe ich in die Büchertelefonzelle, wenn die Krise vorbei ist.
Ein wenig Stellplatz ist wieder da.

Jeden Tag ein Stück, dann wird es wohl mal fertig werden ...
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Auf dem Heimweg begegnete ich einer Frau. Sie rauchte. Als sie an mir vorbei ging, blies sie mir den Rauch ins Gesicht, ganz ungeniert. Es ist extrem unverantwortliches Verhalten. Ich bekam einen Hustenanfall. Nicht von Korona. Ich bekomme von Zigarettenrauch immer einen Hustenanfall.
Wenn es geht, weiche ich aus. Wenn ich aus einem Laden komme, geht das kaum.
 

molly

Mitglied
Bin beim Aufräumen
Lieber Bernd,
das mache ich auch, was mir nicht mehr gefällt, wird verschenkt. Bastelsacheen aussortiert- Und ich lese, lese ...
Am meisten fehlen mir meine Kinder und Enkel, aber wir telefonieren und mailen.

Bleibt gesund wünsch ich Dir und Deiner Frau.

Viele Grüße
molly
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Immer noch beim Aufräumen. Langsam lichtet es sich. Der historischen Dokumente werden immer weniger.
Allmählich wird etwas Platz.
Ich konnte es nicht übertreiben, denn auch der Papiercontainer ist schnell voll und ich kann nur immer - sagen wir - haushaltsübliche Mengen abgeben.

Es dauert so lange, weil ich sortiere.

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Corona scheint den ersten Höhepunkt überschritten zu haben.

Mai Thi Nguyen-Kim von maiLab ist aus dem Baby-Urlaub zurück und produziert wieder wohldurchdachte Videos bei Youtube. Eine Augenweide und ein wahrer Gedankenschmaus. Sehr überlegt und nie langweilig.
 
G

Gelöschtes Mitglied 21276

Gast
Immer noch beim Aufräumen. Langsam lichtet es sich. Der historischen Dokumente werden immer weniger.
Allmählich wird etwas Platz.
Ich konnte es nicht übertreiben, denn auch der Papiercontainer ist schnell voll und ich kann nur immer - sagen wir - haushaltsübliche Mengen abgeben.

Es dauert so lange, weil ich sortiere.
Dieser Tagebucheintrag strotzt geradezu vor grammatikalischen und syntaktischen Gewohnheitsfehlern. Der erste Satz ist gar keiner; es fehlt ihm der Satzgegenstand und die Satzaussage. Im zweiten wird nicht klar, was mit "es" gemeint sein sollte, da ihm der Bezug fehlt. Im dritten Satz fehlt wieder das Subjekt; korrekt müsste es heißen: Der historischen Dokumente werden es immer weniger. Auch der vierte Satz gibt ohne es keinen rechten Sinn.

Der Zeitenwechsel im letzten Satz kann nicht verstanden werden. Welchen Sinn sollte er machen? Was sind "haushaltsübliche" Mengen "historischer" Dokumente? Und was bedeutet "abgeben"? Benützt man, wenn man "historische Dokumente" abgibt oder aufräumt, einen "Papiercontainer"?

Neben all dieser Grammatik: Was will uns der Dichter denn mit seiner Botschaft zur Kenntnis bringen? Liegt irgendein tieferer Sinn in dem Gestöber?

salvelina
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo, Salvelina, Tagebuchstil ist etwas sehr individuelles. In meinem Tagebuch, das ich jetzt über knapp 20 Jahre geführt habe, findest Du sehr unterschiedliches.

Naja, ca. 10 große Beutel an Papier mussten fort.
Der erste Teil beschreibt einen extrem schwierigen Prozess: Aufräumen.
Der erste Satz ist natürlich eine starke Verkürzung.
Grammatisch werden Satzaussage und Satzgegenstand fehlen. Inhaltlich sind beide da.
"Langsam lichtet es sich" ist eine bekannte Redewendung bzw. Redensart. Es heißt: Es wird lichter. Dass das nicht von selbst geschieht, wird aus dem Kontext klar.
Zu den historischen Dokumenten gehören viele Sachen, die niemand mehr braucht. Alte Vorlesungsmitschriften (Der Professor hieß nicht Riemann), alte Telefonrechnungen aus den 1990er Jahren, viele Zeitungen und Zeitschriften, die ich zum Teil gern behalten hätte. Aber es nahm schon messiehafte Züge an. Veranstaltungseinladungen und Programme. Vorträge, die ich mal gehalten habe. Dokumentationen zu elektrischen Geräten, die nicht mehr existieren. Beschreibungen von nicht mehr existierenden Computern und ihrer Betriebssysteme. Ich habe darauf geachtet, nur 1/4 des Papiercontainers zu füllen, damit die anderen auch noch Platz hatten. Also ca. 3...4 Beutel mit Pappe und Papier. Da ich bei allen nachgesehen habe, was ich wegwerfe, hat es etwa 2 Monate gedauert, mit 3...4 Stunden am Tag. mehr hielt ich psychologisch nicht aus.
Aber: Wenn man an die Sachen nicht mehr herankommt, weil sie zugestellt sind, nutzen sie auch nichts mehr. Aufgehoben habe ich viel, was ich von meiner Mutter geerbt habe.

"Der historischen Dokumente werden immer weniger. " ist eine stilistisch alte Form, wie man sie in "echt" historischen Dokumenten findet.
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Gewohnheitsfehler im wörtlichen Sinne sind nicht dabei. Für andere Fehler lege ich nicht die Hand ins Feuer.

"Der historischen Dokumente werden immer weniger." - Das ist altertümelnder selbstironischer Stil.
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Der letzte Abschnitt ist unabhängig und beschreibt zwei verschiedene Gedanken.


Corona scheint den ersten Höhepunkt überschritten zu haben. - 1. es sieht so aus. 2. Es könnte sein. 3. Wir können uns täuschen. 4. Es hat den Alltag stark bestimmt. 5. R ist (viel) kleiner als 1.

Mai ist eine Wissenschaftsjournalistin und Chemikerin. Da ich maiLab angegeben habe, ist es sehr leicht zu finden.

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Ich hoffe, dass die Antwort ausreichend war.
Viele Grüße von Bernd
und bleib gesund.

Danke für den Beitrag.
...

Interessante Gedanken. Dass es in dieser Art aufgenommen würde, hätte ich nicht gedacht.
 
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Bernd

Foren-Redakteur
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Habe mich theoretisch mit dem Petzval-Objektiv beschäftigt. Ein sehr interessantes Objektiv.

Prinzipiell besteht es aus zwei Achromaten, wobei ein Achromat aus zwei Linsen zusammengeklebt ist, der andere dagegen aus zwei Einzellinsen besteht.

Das Prinzip ist sehr leicht zu finden. Ich will aber versuchen, ein solches Objektiv zu bauen, da sind Maße interessant.

Ich habe nun herausgefunden, dass die vordere Linsengruppe die doppelte Brennweite der hinteren hat und der Abstand ca. eine Brennweite beträgt.
Damit kann ich experimentieren.

Mein erstes "echtes" Petzval-Objektiv kommt wohl Ende Juni, wenn alles klappt.

Einstweilen nehme ich ein Lensbaby Twist 60, das auch Petzval-Struktur hat.

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Ich habe ein Meyer Trioplan 3,5/75 an eine Pentax K30 adaptiert. Es ist mein erstes "echtes" Trioplan mit längerer Brennweite als 50 mm.
Das Trioplan 2,8/100 gehörte zu den billigsten Teleobjektiven in der DDR, heute ist es eines der teuersten. Das kann ich mir nicht mehr leisten.

Aber Selbstbau macht ohnehin mehr Spaß. So habe ich ein DIY Singalon 3,3/60 gebaut. (Der Begriff ist von mir. das Objektiv besteht aus einer einzelnen Linse und funktioniert. Insbesondere hat das Objektiv ein sehr schönes Bokeh. Und alles wird schön unscharf. Bei Nacht hat das Objektiv ein schönes "Lensflare" (Lichtablenkungen durch die Linse und den Objektivkörper, die auf dem Bild zusätzliche Strukturen abbilden, die es im Motiv nicht gibt.)
 

Bernd

Foren-Redakteur
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Ich habe lange gedacht, 42 sei die beste Zahl, gestern habe ich gefunden, es sei 73.

Quelle: Zahlen, bitte! Ist 73 die beste Zahl?

Sie hat viele besondere Eigenschaften.

  • In Binärdarstellung ist sie ein Palindrom,
  • sie ist eine Primzahl
  • ihre Spiegelzahl ist wieder eine Primzahl, die 37.
Es geht noch weiter.

Die 73 ist die 21. Primzahl und die 37 ausgerechnet die 12. Primzahl – also deren Spiegelzahl. Quadriert man beide, erhält man wiederum Spiegelzahlen, denn 21² = 441 und 12² = 144.
(siehe angegebene Quelle, und man kann leicht nachrechnen.)

Faszinierend.

Es gibt noch viel viel mehr, aber der Rand des Internets ist viel viel zu schmal, um alles hinzuschreiben.
 

Bernd

Foren-Redakteur
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Die Posaune von Gabriel (auch Horn oder Trompete) https://de.wikipedia.org/wiki/Gabriels_Horn ist faszinierend.

Man kann eine unendliche Fläche mit einer endlichen Menge Farbe einfärben, in der Mathematik.

Zum Musik machen muss man schon Erzengel sein, denn sie ist unendlich lang.

Die Posaune entsteht, wenn man eine Abbildung der Funktion
y={\tfrac {1}{x}}
mit x>=1 um die eigene Achse dreht.

Dabei erhält sie eine unendliche Oberfläche. Den Beweis erspare ich. Er steht in der Wikipedia.

Nun hat aber diese Posaune ein endliches Volumen. Wenn man sie mit Farbe füllt, wird sie innen gefärbt, wenn sie winzige Löcher hat, auch außen.

Aus Atomen darf diese Farbe nicht bestehen, eventuell aber aus dem himmlischen Ambrosia. (Aus dem irdischen Unkraut nicht.)

In Gedanken habe ich ein Konzert mit der Posaune angehört, die wieder leer war. Es waren feinste Klänge in allen Tonarten, sie umschlossen die Primzahlen und alle anderen auch.
 
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